Net Generation - Glossar L
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Literacy
| Long Tail
- Literacy Literacy bezeichnet die Fähigkeit, aus Mitteilungen in unterschiedlichen Symbolsystemen Sinn zu rekonstruieren, so gewonnene Information zu analysieren und zu bewerten. Mehr noch: Literacy beinhaltet die Fähigkeit, solche Systeme zur gegenseitigen Verständigung zu nutzen. Selbstverständlich gilt diese Umschreibung auch für die traditionelle Sprache und Schriftlichkeit. Wichtig hier ist aber der Einbezug der digitalen Medien. Bemerkenswert ist, dass dieser Ansatz aus der Urzeit des World Wide Web stammt. Das WWW wurde im Jahr 1989 im CERN@Genf konzipiert; als diese Definition publiziert wurde, standen für die Allgemeinheit weder Browser noch Web-Inhalte im heutigen Verständnis zur Verfügung. In den letzten Jahren ist verschiedentlich versucht worden, den Literacy-Begriff so auszugestalten, dass er konzeptuell für das Bildungswesen fruchtbar wurde.
von Aufderheide, Patricia 1993 in educaguides - Wie sind die neuen Literacy-Konzepte entstanden?
- Long Tail ist eine Theorie, die der US-amerikanische Journalist und Chefredakteur des Wired Magazine Chris Anderson 2004 vorstellte, nach der ein Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen kann. Dieser Effekt trifft insbesondere für den Musik- und Bücherverkauf zu, wo selten verkaufte Titel in einem konventionellem Verkaufsgeschäft zu hohe Kosten verursachen würde. Der Name leitet sich von der Ähnlichkeit der Verkaufsgrafik mit einem Rattenschwanz ab. Chris Anderson zeigte diesen Effekt anhand der Verkaufsstatistik des amerikanischen Musikdownloadportals Rhapsody, bei der ein große Anzahl wenig gefragter Produkte mehr Umsatz erzielten als wenige Bestseller.
Quellen: Kurzbeschrieb in Wikipedia deutsch, ausführlicher in Wikipedia englisch, mit Beispielen: Das Web als Plattform