Net Gen - informelles Lernen - Charakteristika
home › Projektzone › Workshops/Dossiers › Net Generation › informelles Lernen › Charakteristika
Wir
beschreiben aus zwei Quellen Charakteristika informellen Lernens.
Kontext, Lernprozess, Ziel und Inhalte
Pädagogikstudentinnen haben in ihrer Arbeit das informelle Lernen dem formellen Lernen gegenübergestellt mit den Kriterien Kontext, Lernprozess, Ziel und Inhalte:
- Kontext: in den Handlungskontext in Arbeitsplatz, Familie, Freizeit eingebettet
- Lernprozess: unbewusst, selbständig
- Ziel: Aneignen von Lösungsstrategien für alltägliche Probleme und Situationen
- Inhalte: nicht strukturiert, frei wählbar
Aus: Informelles Lernen am Arbeitsplatz PDF 1,4MB
lernerzentriert
‹Their Space - Education for a digital generation› nennt vier Charakteristika informellen Lernens: Self-motivation, Ownership, Purposeful, Peer-to-peer learning.
Self-motivation (Selbstmotivation):
Lernende definieren ihre eigenen Ziele. Sie haben Respekt vor den Peers. Hohe Anforderungen an sich selbst sind Motivatoren. Sie sind interessiert am Veröffentlichen und Sichtbarmachen ihrer Ideen und Projekte.
Owner-Ship (Eigentümer sein):
Die Arbeiten (z.B. Filme, Musik usw.) gehören ihnen. Sie sind stolz auf ihre Outputs.
Purposeful (zielgerichtet):
Digitale Pioniere haben immer ein Endziel, auch wenn es bloss ist, eine Zuhörerschaft für die Beurteilung einer Arbeit zu finden oder ein Spiel zu kreieren. Ein anderes Beispiel: einen Film für ein bestimmtes Festival bereitstellen zu können (problemorientiert lernen).
Peer-to-peer learning:
Lernende eignen sich ihre ‹Digital Skills› vor allem durch die Unterstützung
von Freundinnen an oder sie machen ‹Deals›: My friend showed
me how to build a website and I showed him how to get into World
of Warcraft
.
Quelle: Their Space - Education for a digital generation PDF 302 KB