news 63 - IND 2007 - Links PN und skill-mix
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Bei der Auseinandersetzung mit positiven Arbeitsumgebungen in der Pflege haben wir immer wieder Primary Nursing (PN), Primary Care, Primäre Pflege oder Bezugspersonenpflege und skill-mix angetroffen.
Primary Nursing (PN)
Referat von Frau Maria Mischo-Kelling, Sanitätsbetrieb Südtirol, Gesundheitsbezirk Bozen. Im Mittelpunkt steht das Konzept der dezentralen bzw. klinischen Entscheidungsfindung, die für das Verständnis von ‹Primary Care› oder ‹Primary Nursing› (PN) grundlegend ist. Vom Beruf zur Profession und damit drei wichtige Merkmale einer Profession: das Vorhandensein eines identifizierbaren Wissensstocks, der sich in einem formalisierten Bildungsgang vermitteln lässt, die autonome Entscheidungsfindung und die kollegiale Überprüfung in der Praxis. Der Begriff Verantwortung allgemein und in Bezug auf Primäre Pflege wird ausgeführt, die Kompetenzen der Pflegefachpersonen in Primary Nursing (PN) unterschieden in ‹can-do›-Faktoren und ‹will-do›-Faktoren und die Zusammenarbeit zwischen PN-Pflegenden und zugeordnete Arbeitskraft erklärt. Interessant sind die verschiedenen Dimensionen von Autonomie, ausserdem die Definition von ‹Autonomie› von Kramer/Schmalenberg:
Autonomie besteht in der Freiheit, auf der Basis des eigenen Wissens zu handeln, um unabhängig klinische Entscheidungen zu treffen, die Standardpflegesituationen überschreiten und die im besten Interesse des Patienten sind.
lernundenter: ein wichtiger Beitrag zum Thema Verantwortung und Autonomie in der Pflege. Für Neulinge gleichzeitig eine kleine Einführung in PN Primary Nursing. Dazu: eine ausführliche Literaturliste. Weiteres Schlüsselwort: Fallmethoden. PDF 113 KB.
Acht erfolgsbestimmende Merkmale für Unternehmen (‹Magnetunternehmen›) nennt Yvonne Huber, Leiterin Pflegedienst im Kinderspital Zürich (2006) in ihrem Referat an der Paulus Akademie Zürich ‹In Search of Excellence› in Anlehnung an das Buch der beiden McKinsey-Experten Thomas J. Peters und Robert H. Waterman: ‹Auf der Suche nach Spitzenleistungen. Was man von den bestgeführten US-Unternehmen lernen kann›. Das Referat thematisiert die Ausbildung von AbsolventInnen pflegewissenschaftlicher Studiengänge in der Praxis, die Gestaltung des Ausbildungsauftrages, die Aufgabengestaltung des Ausbildungsauftrages, Aufgaben der LehrerIn in der Praxis, die Rolle der BerufsbildnerIn und Erwartungen an die Studierenden. PDF 278 KB.
Diagosen und Lösungsmöglichkeiten mit einem Schwerpunkt auf Entwicklung der Arbeitsbedingungen des diplomierten Pflegepersonals (2003) von Ludwig Boltzmann, Institut für Medizin- und Gesundheitssoziologie. Themen: kurze Berufsverweildauer als wesentlicher Beitrag zu einem Pflegenotstand, Strategieempfehlungen, Magnetspital-Konzept (Bezug auf Erfahrungen in den USA), Kennzeichen von Magnetspitälern, Skill-Mix, Literatur auch mit Online-Ressourcen und Literatur zu Primary Nursing. PDF 298 KB.
skill mix
Kathrin Horlacher MNSc (2005), Projektleitung Pflegedienst Kantonsspital Olten (KSO). Die Autorin formuliert 4 Thesen und beschreibt die Umsetzung: neue Rolle, Delegieren und Delegationskriterien. PDF 32 KB.
Das 63-seitige PDF Dossier aus den OECD Health Working Papers. Der Report hat beinhaltet eine Literaturarbeit und Studien aus England und den USA. Er untersucht skill-mix zwischen Ärzten und Pflegefachpersonen in Primary Care und im Spital. Möglicherweise ist skill-mix ein potenter Beitrag für einen effizienten Umgang mit Arbeitskräften im Gesundheitswesen. skill-mix wird definiert. In einer Tabelle finden Sie wichtige Gründe für skill-mix, Zielsetzung und mögliche Interventionen (S. 14). Die Tabelle 8 (S. 34) macht Vorschläge zur Einführung von APN (Advanced Practice Nurses). Weiter: Fragebogen im Anhang, eine mehrseitige Literaturliste, Hinweis auf andere OECD-Dokumente. Weiteres Schlüsselwort: Evidence Based Nursing EBN.