news 63 IND 2007 - Magnetkriterien 2
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Magnetspital, Magnetkrankenhaus, Magnetkriterien: Schlagwörter für ein Marketing-Tool oder ein Leuchtturm für Excellence in Nursing?
Wir stellen Ihnen aus den USA ‹forces of magnetism› vor: 14 Charakteristika, Stärken, welche erlauben, Pflegepersonal zu rekrutieren und zu behalten.
The forces of magnetism
Aus der Site von ‹American Federation of Teachers›:
- Pflegeführung: Die Organisation hat kompetente, starke und risikofreudige Führungspersonen, welche sich ausgesprochen für Personal und Patienten einsetzen (Advocacy und Support).
- Die Organisationsstruktur ist dynamisch und reagiert auf Veränderung. Sie beinhaltet eine starke Repräsentation der Pflege. Die Organisation hat ein funktionierendes und produktives System von ‹shared decision-making›.
- Management Stil: Organisation und Pflegeführung kreieren eine partizipierende Umgebung. Zu Feedback wird ermutigt, es ist geschätzt und betrifft alle Ebenen der Organisation.
- Die Belohnung ist konkurrenzfähig. Kreative und flexible Stellenbesetzung, die eine gesunde und sichere Arbeitsumgebung fördert, wird benützt. Es gibt sichtbare Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung. Programme, welche professionelle Pflegepraxis, ‹work/life balance› und Pflegequalität unterstützen, sind vorhanden.
- Pflegemodelle: Pflegende sind verantwortlich für ihre eigene Praxis und die Koordination der Pflege. Die Pflegemodelle ermöglichen Kontinuität. Sie berücksichtigen Patientenbedürfnisse und verlangen kompetente Pflegende und adäquate Ressourcen.
- Pflegequalität: Qualität ist die systematische Triebfeder für die Pflege und die Organisation. Es besteht bei Pflegenden die durchdringende Auffassung, den Patienten hoch qualitative Pflege zu erbringen.
- Qualitätsverbesserung: Die Organisation hat Strukturen und Prozesse für die Messung von Qualität, um Pflegequalität und Dienste in der Organisation zu verbessern.
- Die Organisation stellt adäquate Ressourcen und Unterstützung zur Verfügung. Zusätzlich fördert sie die Teilnahme von Pflegenden in Berufsorganisationen und unter Peers in der Gemeinschaft.
- Autonomie: Von der Pflegeperson wird erwartet, dass sie autonom und konsistent mit professionellem Standard arbeitet. Unabhängige Entscheidungen und Handeln in interdisziplinärem und multidisziplinärem Kontext werden erwartet.
- Gemeinschaft und Gesundheitsorganisation: Es werden Beziehungen gepflegt, um starke Partnerschaften zu entwickeln, welche bessere Patientenergebnisse ermöglichen.
- Pflegefachpersonen als Lehrkräfte: Ausgebildete Pflegende sind involviert in Bildungsaktivitäten innerhalb der Organisation und Gemeinschaft (Community). Es gibt ein Mentoring- und Entwicklungsprogramm für MitarbeiterInnen und Studierende. Mitarbeitende in allen Positionen dienen als Lehrkörper für Studierende in verschiedenen Ausbildungen. Es gibt ein Patientenedukationsprogramm, das verschiedenen Bedürfnissen von PatientInnen entspricht.
- Image der Pflege: die von der Pflege geleisteten Dienste werden von anderen Mitgliedern des Gesundheitsteams als unentbehrlich (essentiell) charakterisiert.
- Interdisziplinäre Beziehungen: Kollaborative Arbeitsbeziehungen innerhalb und zwischen verschiedenen Disziplinen werden geschätzt. Gegenseitiger Respekt basiert auf der Voraussetzung, dass alle Mitglieder des Teams wichtige und sinnvolle Beiträge leisten, um die Ziele zu erreichen.
- Berufliche Entwicklung: Die Organisation schätzt und unterstützt das persönliche und professionelle Wachstum und die Entwicklung ihrer Mitglieder.