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news 68 - Stroke - pflegen

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Die Pflege und Begleitung von PatientInnen nach einem Schlaganfall ist äusserst anspruchsvoll. Wir haben Ressourcen ausgewählt, welche einerseits die umfassende Pflege, andererseits spezielle Schwerpunkte der Pflege in den Vordergrund stellen.

Umfassende Pflege

Wir empfehlen die Auseinandersetzung mit dem Pflegehandbuch des AutorInnenteams der Stroke Unit im Universitätsspital Basel. Es bietet kurze theoretische Hintergründe, beschreibt alle Pflegeschwerpunkte und gibt durch Markierungen eine Lesehilfe für besonders wichtige Anteile. Das Handbuch für die Pflege stellt die hausinternen Richtlinien vor. Am Schluss finden Sie eine umfassende Literaturliste und weiterführende Literatur für die Pflege.

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Schwerpunkt Schluckstörung

Vier AutorInnen des Dresdner UniversitätsSchlaganfall Centrum, der Klinik und Poliklinik für Neurologie und der Klinik und Poliklinik für HNO-Krankheiten präsentieren ihre Qualitätsrichtlinien für die Frühtherapie bei Stroke. Sie betonen das Screening von Schluckstörungen und geben einen Überblick auf den Pflegestandard ‹Schluckprobe / orale Nahrungsaufnahme bei Schluckstörung› mit einer entsprechenden Checkliste.

Schwerpunkt Ernährung

‹Take home message› aus dem Referat von Claudia Hellbach Pflegeexpertin HöFa II, Neurologie und Judith Schierz, Dipl. Ernährungsberaterin HF, beide aus dem Universitätsspital Basel anlässlich der ‹stroke summer school 2007› in Basel:

Alle Stroke – Patienten sollten bezüglich Dysphagie und Ernährungszustand gescreent werden
Die Ernährung muss den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Patienten laufend angepasst werden (geeignete Nahrungskonsistenzen, enterale Ernährung via Sonde)
Die multidisziplinäre Behandlung durch die Logopädie, Ernährungsberatung, Physio- und Ergotherapie sowie durch die Pflege und Ärzte ist wichtig und sollte frühzeitig in die Wege geleitet werden
einer Mangelernährung ist vorzubeugen
– gut ernährte Patienten haben weniger Komplikationen und verlassen das Spital früher
– ein guter Ernährungszustand wirkt sich positiv auf die Rehabilitation aus

Die Inhalte des Referates sind: Dysphagie – Zahlen, Screening – Evidence-based Guidelines, Mangelernährung – Ursachen und Konsequenzen, Ernährung – Sondenernährung und Kostaufbau, Dysphagie – multidisziplinäre Konsequenzen, Flüssigkeitsversorgung. Begleitend wird der Verlauf bei einem Patienten vorgestellt.

lernundenter: Wir bedauern, dass die summer stroke Referate nicht online vorhanden und den Teilnehmenden vorbehalten sind. Ein Einblick in vier Referate ist möglich auf ‹tellmed›: Stroke Summer School 2005.