Navigation überspringen und zum Inhalt gehen.

Internationaler Tag der Pflege 2008 - Links - Diverse

homePublikationennewsletterInternationaler Tag der Pflege 2008 › Links Diverse

Die WHO feiert 2008 ihr 60 jähriges Bestehen. Das Jubiläum gibt Gelegenheit, die Erfolge in der Weltgesundheit über die letzten 60 Jahre zu feiern, zeigt die Wirkung der Arbeit der WHO und spricht die zukünftigen Herausforderungen an. Die Site entwickelt sich während des Jahres durch verschiedene Projekte und Aktivitäten. Interessant sind vier Fotogalerien mit Fotos von 1940 bis 2008. Die Fotoausstellung wird auf die Reise gehen. Ausserhalb des Jubiläums herausgepickt: Hintergründe zur WHO: die WHO-Agenda mit sechs Punkten und für Fachleute im Gesundheitswesen: International Classification of Diseases (ICD), Geschichte des ICD und ICD online.

lernundenter: Die WHO-Site bietet sehr viele Informationen für alle Menschen unabhängig vom beruflichen Hintergrund. Sie zeigt eindrücklich die grossen Unterschiede in Bezug auf die Gesundheit der Menschen weltweit. Für Pflegefachpersonen und Studierende in Gesundheitsberufen: ein wichtiges Informations- und Lernfeld.

Deutscher Berufsverband für Krankenpflege: ICN Ethik Kodex für Pflegende. Erstmals wurde ein internationaler Ethik Kodex für Pflegende 1953 vom Weltbund der Krankenschwestern und Krankenpfleger ICN angenommen. Der Kodex wurde seither mehrmals überprüft und bestätigt. Diese Fassung ist die neueste Überarbeitung, die im Jahr 2000 abgeschlossen wurde: französisch | englisch | deutsch.

nach oben zum Seitenanfang

International Council of Nurses ICN, Deutsche Übersetzung konsentiert von DBfK = Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V., ÖGKV = Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband, SBK = Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und –männer. Original unter The ICN Definition of Nursing.

Powerpoint-Präsentation von Frau Prof. Ilona Kickbusch, Lüneburg 2006, 66 Folien mit Hintergründen, Zusammenhängen. Frau Prof. Ilona Kickbusch prägte den Begriff ‹Gesundheitsgesellschaft› für die Entwicklungen der letzten Jahre:

In den letzten Jahren nimmt in allen hoch entwickelten Gesellschaften die Bedeutung von ‹Gesundheit› rasant zu. Gesundheit wird individuell und gesellschaftlich hoch bewertet, eröffnet einen dynamischen Markt für Informationstechniken, Dienstleistungen und Produkte und bildet einen neuen Fokus in den politischen Diskursen um die Umgestaltung der Krankheitsversorgung und der solidarischen Finanzierung. Gesundheit wird dabei zunehmend als aktiv hergestellt aufgefasst und stellt traditionelle Krankheits- und Behandlungskonzepte verstärkt in Frage.

lernundenter: geballte Ladung an Information, eignet sich auch zur Diskussion und zur Anregung für Arbeitsaufträge in Gesundheits- und Sozialberufen, empfehlenswert, lehrreich.

des Arbeitskreises gesundheitsfördernder Hochschulen bietet einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung der Gesundheitsförderung u.a. die Deklarationen (PDF) von Alma-Ata, Jakarta, Ottawa-Charta und zeigt in zwei Grafiken die beteiligten Organisationen, globale und EU-Programme. Eine Grafik ist der Gesundheitsförderung in Deutschland gewidmet.

lernundenter: sehr empfehlenswert, deutschsprachig mit ebensolchen Dokumenten zum Download, für Studierende ein Fundus! Ein Besuch der ganzen Site lohnt sich: z.B. Glossar der Gesundheitsförderung und Materialien und Links: Grundlagendokumente auf internationaler (auch in deutsch!) und nationaler Ebene, internationale und nationale Links und eine 18-seitige Literaturliste.

Auf drei Seiten sieben Thesen und deren Bedeutung. Das Fazit von Frau Prof. Ilona Kickbusch:

Das Recht auf Teilhabe, Information, Qualität, Kompetenz und Sicherheit wird in der Gesundheitsgesellschaft an Bedeutung gewinnen, und die BürgerInnen, PatientInnen und KonsumentInnen werden es zunehmend einfordern. Dies umso mehr, als sie die Kosten direkt tragen müssen und die Sichtbarkeit des Preis-Leistungs-Verhältnisses hergestellt wird.

lernundenter: kurz gefasst und prägnant. auch dies ein Arbeitspapier für Lehrende und Lernende in Gesundheits- und Sozialberufe.