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Newsletter 02 - 25.Juni 2002

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MenüPunkte:

PlusPunkte - Websitefavoriten - bilden den BlickPunkt des heutigen Newsletters

1. Szenarien für die Zukunft der Pflege
2. Gender Mainstreaming ist im Trend
3. Was macht der Philosoph im Spital?
4. Frauen an die Mäuse
5. NetzPunkt: Einladung zum KontaktPunkt
6. SchlussPunkt: kostenlose Abonnent/in sein?

1. Szenarien für die Zukunft der Pflege

Pflege in 10 bis 20 Jahren wird nie das sein, was sie heute ist. Neue Technologien, neue Medikamente, die schwerstkranken Menschen in den Institutionen, die veränderten Erwartungen der Menschen an das Gesundheitssystem und dessen Bedingungen, der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal werden uns zwingen, Pflege mehrmals gänzlich neu zu überdenken. Februar 2001 diskutierten in South Dakota 22 leitende Pflegende die Zukunft der Pflege. Sie bilden Think Tanks, studieren Trends und geben Seminare. Ein Ergebnis davon lesen Sie im Artikel The future of Nursing vom 30.4.2002 und ein Interview mit Tim Porter-OGrady. Vielleicht können diese Gedanken Anlass sein für Gespräche und Weiterbildungen in Institutionen, in Schulen? Nurseweek ist ausserdem eine gute amerikanische Pflegezeitschrift, sehr aktuell und interessant für die Praxis wie die Pädagogik.

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2. Gender Mainstreaming ist im Trend

Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmässig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.

Diese Definition finden Sie auf der Website Gendermainstreaming des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Deutschland). Ausserdem werden Vor- und Nachteile thematisiert. Hintergrundinformationen zur Herkunft und Entwicklung dieser Strategie, auch im internationalen Bereich, stehen zur Verfügung. Dazu zahlreiche fachspezifische Links (national und international) und Beispiele fuer die Umsetzung von Gendermainstreaming in Deutschland.

3. Was macht der Philosoph im Spital?

Philosophie der Lebenskunst nennt Wilhelm Schmid, freischaffender Philosoph in Berlin seine Website. Sein Angebot: Veranstaltungen (auch in der Schweiz mit Vorträgen, ein Wochenendseminar), ein Archiv, Rezensionen seiner Buecher. Ausserdem gibt es eine Linksammlung mit philosophischen Quellen. Dort wiederum finden Sie weitere Links zu philosophischen Websites. Einer seiner Texte Jeden Herbst kommt für zwei Wochen ein Philosoph ins Spital Affoltern. Was macht er da? wurde im Januar 2002 im Folio der Neuen Zuercher Zeitung publiziert. Weiteres Schlüsselwort: Ethik

4. Frauen an die Mäuse

Am 13.12.01 fand in Bern die Tagung Frauen in der Informationsgesellschaft unter dem Vorsitz des BAKOM, Bundesamt für Kommunikation, statt. In Referaten stellten Gabriele Winker, Birgit Kampmann, Martine Buser und Monika Reber-Wyss ihre Projekte vor. In 4 Workshops setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem Thema mehr Frauen in IT-Berufen, mehr Frauen im Internet auseinander, formulierten Forderungen und knüpften Kontakte. In der Zwischenzeit sind leider die Referate nicht mehr online.

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Zwei ZündPunkte aus diesem Tag:

Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie aus Deutschland. Hier finden Sie zahlreiche Projekte zur Förderung der Präsenz von Frauen in IT-Berufen und im Internet, eine sehr grosse Linksammlung kommentiert und katalogisiert und ein spannender, monatlicher Newsletter zu Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung, Beruf, Wissenschaft und Forschung. Sie koennen sich auch in die Impulsedatenbank eintragen.

ist eine gesamtschweizerische Datenbank für Wissenschaftlerinnen und Expertinnen verschiedenster Fachgebiete. femdat ermöglicht, Fachfrauen aus Wissenschaft, Praxis, Privatwirtschaft und anderen Bereichen rasch und einfach zu finden und Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Die Expertinnen koennen nach Fach-, Spezialgebiet, Ausbildung, Erfahrung, Sprache oder vielen anderen Kategorien ausgewählt werden. Ausserdem: dokumentierte Links, eine dreisprachige Website.

5. NetzPunkt: Einladung zum KontaktPunkt

Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen (Schreiben Sie eine e-Mail an info@lernundenter.com) und Ihren Besuch mit Klauen und Verschenken auf lernundenter.com.

6. SchlussPunkt: kostenlose Abonnent/in sein?

Möchten Sie unseren Newsletter, unser E-Zine weiter erhalten? Dann brauchen Sie nichts zu unternehmen. Wenn Ihnen der Newsletter gefällt: bitte schicken Sie ihn an Ihre KollegInnen und FreundInnen weiter und erzählen Sie davon.

gender-cyberische grüsse: ursula bohren magoni + rosmarie voegtli-bossart