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News 06 2002 - Virtuelle Kunstprojekte ...

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...und ein virtuelles Lautdenken/-schreiben über Transfermöglichkeiten in die Bildungsarbeit

1.0 Virtuelle Kunst

1.1. Lassen Sie sich verführen! Transfer für Bildungsworker/innen

1.2. Plug-ins

1.3. Ein realisiertes Beispiel

2.0 SchlussPunkt: kostenlose Abonnent/in sein?

1.0 Virtuelle Kunst

Virtuelle Kunst oder Netzkunst. Ausdruck einer neuen, veränderten Form und Denkweise von Kunst(projekten). Netzkunst ist Ausdruck mit integrativen Anteilen von technischen Möglichkeiten oder auch ihrer Verhinderung (Spiel mit dem Feuer!) Netzkunst geschieht in unabhängigen Räumen von Ort und Zeit. Es entsteht zunehmend eine veränderte Dimension und ein spartenübergreifendes Arbeiten. Spezielle Museen entstehen, sie können virtuell und real besucht werden. Einflussmöglichkeiten werden für uns Kunstkonsument/innen erschaffen, jedoch auch vom Künstler verhindert, öfters werden wir an der Nase herumgeführt!!

Was hat dies mit Bildung, mit Lernen/Lehren zu tun?

Lernen und visuelle Vergleiche anstellen, Einflussnahme kreativieren, sich plötzlich verschaukelt fühlen, geniessen, sich inspirieren lassen, sich ärgern, von anderen Sparten Ideen übernehmen. Dies kann und ist unserer Meinung nach unumgänglich für einen Unterricht, der verschiedene Möglichkeiten einbindet und auf einem prozessorientierten Weg ist.

Ein BrennPunkt für eine Diskussion? Transferlernen schreiben wir ganz gross, dies finden wir unumgänglich. Machen wir also einen Transfer von der Kunst zur Bildung, kritisch und konstruktiv.

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1.1. Lassen Sie sich verführen! Transfer für Bildungsworker/innen

eine interaktive Möglichkeit der Einflussnahme, eine virtuelle Kuratorin werden, genial interaktiv gemacht, wenig Text. Form und Agieren werden mit Neugier sofort imaginiert.

TRANSFER FÜR BILDUNGSWORKER/INNEN? ODER !

Eigene Interpretationsfelder sind erwünscht, sonst läuft gar nichts! Das Produkt muss von mir als Kuratorin als gut befunden werden, ich kann es real ausdrucken und habe so beim nächsten Mal die Möglichkeit, mich wieder zu verändern.

Mieten Sie eine Frau für Anlässe!! Eine Kunstform, die Virtualität und Realität verbindet und kontrastiert.

TRANSFER FÜR BILDUNGSWORKER/INNEN? ODER !

Sich verkaufen können! Sich darstellen können und ein outputiges Selbstbewusstein. Eine Nische abgedeckt.

eine ausgezeichnete animierte Site, die zum Entdecken Lust macht. Flash, flasher am flashesten! Was auffällt: wenig Hilfe für das Navigieren, das Gegenüber ist gefragt. Gutes Outputing, um sich und die virtuelle Kunst publik zu machen (sei namhaft und sichtbar!) Vor allem die Webanimationen sind überraschend und geben einen Einblick in die virtuelle Kunst.

Entdecken Sie Ihre Lieblinge: Webanimationen oder Comics oder anderes.

TRANSFER FÜR BILDUNGSWORKER/INNEN? ODER !

Die Seite ist in Bewegung, Statik wird verhindert. Dies findet auch Ausdruck in: die Seite wird überarbeitet. Da bekam ich einen Preis, dort hat es nicht gereicht. So wird deutlich, dass Arbeit immer einen lernenden und agierenden Aspekt beinhaltet.

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ein intellektuell angelegtes Projekt, formal und visuell ansprechend. Interaktion fordert heraus, und es ist trotzdem nicht immer ersichtlich, wieviel mit dem Benutzenden virtuell gespielt wird, wieviel Einfluss genommen werden kann.

TRANSFER FÜR BILDUNGSWORKER/INNEN? ODER !

Die leitenden Vorgaben können sehr breit sein. So können sich eigene Gedanken füllen, und die kreative Herausforderung des Einflussnehmens steigt. Die Medienkompetenz ist vom Benutzenden gefragt!

wer probiert, findet! Das Ganze zeigt sich nur durch die Schnelligkeit und Findigkeit meiner Interaktion mit der Maus. Die Benutzerin definiert das Bild. Es animiert und verlockt zum vollständigen Bild bis hin zur Überraschung des bewegten Endes.

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Spass ist immer mit einem Lerneffekt verbunden, ich bestimme die Neugier und meine Freude, und ich weiss, wann ich es nicht mehr lustvoll finde. Kreativität verleitet zu eigenen neuen Fragen und möglichen Antworten und Produkten.

als Gast im virtuellen Hotel von studer/van berg. Im Moment sind diese beiden eine berühmtes Künstlerpaar. Das Projekt ‹vue des alpes› ist zwar ausgebucht, doch ein Besuch lohnt sich! Es stellt Virtualität und Realität in ein Spannungsfeld, das zu vielen Diskussionen und visuellen Erlebnissen führt. Das virtuelle Hotel ist ausgebucht, doch Sie können sich anmelden und dann in aller Ruhe den Urlaub geniessen. Das Paar hat in den Anfangsphasen ihres künstlerischen Schaffens ein Projekt gestartet ‹Seele messen›. Dabei konnte man/frau durch Eingabe von Lieblingsformen die Form der eigenen Seele sehen (eine Fiktion). Beim Interagieren in diesem Projekt stellten sich mir viele Fragen, mein Lernen war aktiviert! Inzwischen sind sie weltberühmt, und man/frau kann nur ihren künstlerischen Ausdruck und ihr technisches Knowhow bewundern!

TRANSFER FÜR BILDUNGSWORKER/INNEN? ODER !

Kontroverse Fragestellungen finden keine Antworten, aber führen zu wichtigen Fragen, die sonst gerne verloren gehen. Problemorientierende Fragestellungen können als Transfer eingebracht werden. Medienkompetenz für Bildungsworker/innen ist und wird ein brisantes Thema, nicht zu unterschätzen als ein immer wichtiger werdender Teil unserer Arbeit. In Informatikbereichen spricht man/frau von 20 Prozent der Arbeit, um sich laufend up to date zu halten. Wahrscheinlich ist es in der Bildung nicht so hoch, doch die Weiterentwicklung in den Programmen ist so rasant, dass stetiges Weiterbilden und ausprobieren wirklich nötig ist!

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1.2. Plug-ins

Insbesondere bei neuen und interaktiven Sites sind Plug-Ins eventuell wichtig. Je nach Browserhöhe sind sie schon integriert oder sollten heruntergeladen werden. Wenn eine leere Fläche oder keine Bewegung, wenig Interaktion bis kein Eindruck eines 3d Effektes sichtbar ist, sind Plug-Ins herunterzuladen. (Arbeiten Sie an einer Schule oder in einem Betrieb, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie Ihre Kompetenzen nicht überschreiten. Jedoch sind auch Bildungs- und Fachseiten heute oft interaktiv und mit Programmen hergestellt, bei denen diese Plug-Ins unumgänglich sind).

Hier die offizielle Downloadadresse für die Players <flash und shockwave>: Macromedia Shockwave Download Center

In der Bildungsarbeit ist es auch eine gute Übung, Downloads zu machen, sie zu kontrollieren und richtig einzusetzen und zu installieren

Und hier zum Abschluss eine Seite, die mit flash hergestellt wurde und ausgezeichnete Noten erhalten hat: Infinite wheel

Viel Spass! Und vielleicht haben Sie Lust, sich mit diesem Programm zu beschäftigen? Diese Adresse zeigt die (professionellen) Verwendungsmöglichkeiten von interaktiven Programmen am Beispiel von Flash auf. Sie werden auch benutzt, um interaktive Lernprogramme zu gestalten, dann allerdings braucht es noch zusätzliche Programme. Leider sind diese alle sehr teuer!

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Oft werden in der Bildungslandschaft diese PlugIns nur als Spiel usw. abgetan. Wir haben schon einen Schulungsraum angetroffen, bei dem das Herunterladen nicht erlaubt war. (Es gibt auch Gesundheitsseiten, die mit flash und shockwave arbeiten!)

Es geht um die Abschätzung und das Vertrauen in die Lernenden und Lehrenden. Ein wichtiger Punkt: Das Web lebt von Bewegung. Ist nicht Lernen ein Prozess und somit Bewegung? Wir wollen nicht das playen als Solches unterstützen, doch es geht um eine sinnvolle Integration der Möglichkeiten im Netz und mit dem Netz. Eine Diskussion darüber würden wir gerne führen. mail

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Als Bildungsworker/innen fragen wir uns:

Manchmal ist getrauen eine Frage. Oder: uns als Lehrende austauschen, wer welches Programm gut kann und uns dies zeigen lassen. Es gilt, unsere Medienkompetenz zu erweitern und sie kritisch und konstruktiv und bewegt einzusetzen.

1.3. Ein realisiertes Beispiel:

Minerva-Schule: Ein wunderbares und innovatives Beispiel ist die Minerva Schule. Sie bietet Weiterbildungen in Flash für Lehrer/innen an. Dozenten/innen sind die Schüler/innen. Ich besuchte eine solche Weiterbildung, und kann berichten, ich bin sehr weit gekommen. Inzwischen bin ich ein richtiger Flashfan. Flash hat mich überzeugt, weil es ein Programm ist, welches Bewegung möglich macht. Ein Programm, welches auch sinnvoll und kreativ ist, um Webseiten zu gestalten. Ein Programm, welches sehr schnell hochlädt. Die Dauer, bis Sie bewegte Bilder auf einer Website sehen, ist ausgesprochen niedrig.

Ich hatte einen eigenen Mentor (einen Schüler der Schule). Er war sehr streng und herausfordernd, gutmütig, auch bei meinen wiederholt gleichen Fragen, und wir haben viel zusammen gelacht.

Der Projektserver der Schule gibt einen guten Einblick: Hier kommt direkt das gegenseitige Lernen/Lehren zum Tragen und ist als kontinuierliches Projekt umgesetzt worden. Was mich auch beeindruckt hat, ist die Zusammenarbeit zwischen dem Lehrer (sprich auch Lerner) mit den Schülern (sprich auch Lehrer). Das gegenseitige Akzeptieren des Wissens (-vorsprungs) und vor allem das gegenseitige Zeigen von Wissen, das lustvolle und konzentrierte Zusammenarbeiten.

Auszug aus dem Beschreibungs-Text der Minerva-Schule, Projektleiter Christian Graf:

Im Zeichnungsunterricht zweier Klassen unserer Sekundarschule entstanden während eines Semesters animierte Schülerportraits für das Internet. Versierte Schüler übernahmen bei diesem Internet-Projekt den ‹technischen› Teil und unterwiesen uns in der Handhabung der Software, mit der die Animationen hergestellt worden sind (Macromedia flash 4).

Teach the Teachers: Mit diesem Projekt sind wir Schülerinnen und Schüler von der SFIB (Schweizerische Fachstelle für Informationstechnologien im Bildungswesen) an das Kolloquium 2001 ‹Best Practice› in Murten eingeladen worden, wo wir in einem Workshop interessierten Lehrerinnen und Lehrern zeigen durften, wie man Flash-Filme am Computer herstellt.

2. SchlussPunkt 

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ursula bohren magoni + rosmarie voegtli-bossart