4. Teil: Wesentliche Tätigkeiten am Ende des
inhaltlichen Online-Schreibens sind Redigieren, Kritisieren, das Gegenlesen
und eine kreative Pause vor dem Uploaden. Der Artikel führt Sie in
die abschliessenden Aufgaben ein, zu konkreten Tipps und zu einer Checkliste
mit entsprechenden Kriterien.
Der Text ist geschrieben, das Uploaden steht an - noch nicht ganz!
Redigier-Tätigkeiten sind eine der zentralsten und wichtigen Tätigkeiten vor dem Einstellen
ins Netz. Behaftet mit Emotionen, <eigene Artikel sind mit Herzblut
und Engagement besetzt> und mit besten Vorsätzen ist der Artikel
geschrieben und korrigiert worden. Doch es gilt: Die Kontroll- und
Redigierarbeit muss differenziert und so genau ausgeführt werden
wie das Schreiben des Artikels vorher. Im professionellen Bereich
sind Redigiertätigkeiten und inhaltliches Schreiben getrennt. Im journalistischen Ethos ist mindestens
ein Gegenlesen vorgeschrieben. Im November 2002 vernahm ich an einem
Radiointerview mit einem NZZ-Redaktor: längst nicht alle Zeitungen
handeln entsprechend, zeitlich sei es oft nicht mehr zu gewährleisten.
Gründe dafür seien der finanzielle Druck und die rasant voranschreitende, wechselvolle
Zeit.
1.0.Online Texten, Schreibstil und Sprache
In unserem Alltag füllen wir Formulare aus, schreiben Briefe und E-Mails, Protokolle und
Berichte. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Aufsätze
in Ihrer Schulzeit oder an die schriftlichen Arbeiten während
des Studium oder der Berufsausbildung. Bei Erwachsenen kristallisiert
sich oft ein bestimmter Schreibstil heraus. Daraus ergeben sich
für Berufsfachleute verschiedenster Genres eine differenzierte und vielseitige
Sprache. Gefahren lauern im Berufsfachjargon oder in Insider-Ausdrucksweisen,
in persönlichen Vorlieben wie zum Beispiel möglichst
alles ganz präzis zu schreiben, ja nichts auszulassen oder
das Gegenteil, nonchalant und plakativ zu schreiben. Der Schreibstil
steht für eine bestimmte Person, dies ist richtig und sinnvoll. Doch wir sollten als Berufsangehörige
bei fachlichen Publikationen fähig sein, unsere Dossiers zu überprüfen
und uns von journalistischen Qualitätsansprüchen leiten zu lassen.
1.1.Die Qualitätsmerkmale eines Textes
Head, Lead und Teaser sind sinnvoll integriert
Der Aufbau ist logisch
Zusammenhänge sind aufgezeigt
Einfachheit in Wortwahl, klare und konkrete Formulierungen
Die Ansprache ist direkt und deutlich
Der Artikel ist objektiv, die Zielsetzungen sind deutlich
Die Netiquette wird beachtet, Korrektheit ist garantiert
Anregende Zusätze und Vertiefungsaspekte
sind vorhanden
Die Unterscheidung zwischen Information und Meinung ist transparent
Quellennachweise
der aktuellen Online-Ressourcen und Printmedien
1.3.Die ausführliche Checkliste
Worte sind mit grosser Sorgfalt
zu wählen
Rückfragen können an Sie nicht direkt gestellt werden.
Unklarheiten bleiben im Raum stehen, wenn die Wortwahl zu allgemein
oder plakativ ausgewählt wird. Stellen Sie sich Ihren Leser beim
Schreiben und Redigieren konkret vor. Sprechen Sie ihn an, dadurch wird
Ihre Sprache verständlicher und konkreter. Denken Sie daran, die
Online-Leserin greift sich einzelne Wörter aus dem Text und entscheidet
sekundenschnell, ob es sich lohnt, den Text als Ganzes zu lesen.
Vertiefungsarbeit Lesegewohnheiten
von Userinnen
Geizen Sie mit Spezialbegriffen,
erklären Sie die Begriffe
Besonders im eigenen Fachbereich greifen wir häufig zu Spezialbegriffen
und empfinden sie als selbstverständlich in Bedeutung und Aussage.
Hören Sie einmal einer berufsfremden Gruppe zu: in jedem zweiten
Satz fällt ein Spezialbegriff und sogar Begriffe, die in einem
anderen Kontext Unterschiedliches bedeuten können. Beim Online-Texten
werden Sie von Fachkollegen und! von interessierten Laien gelesen. Sie
müssen beide ansprechen und bedienen. Wenn Sie dies beachten, lernt
ein fachfremder Mensch etwas Neues dazu, aber nur!, wenn Sie den Spezialbegriff
anschaulich umschreiben. Dies ist auch bei Kolleginnen sinnvoll. Wenig
Klärungsfragen sind nötig. Wir können sofort inhaltlich
diskutieren, weil der Informationsstand gleich ist und wenig Missverständnisse
aus dem Weg zu räumen sind.
Überprüfen
Sie die Wörter der Recherchequellen
Online-Quellen sind unbedingt zu überprüfen. Dies gilt auch
für die Übernahme von einzelnen Wörtern vor der Aufnahme
in Ihren Text. Mindestens im gleichen Abschnittstext ist die Verständlichkeit
des Wortes innerhalb der Aussage zu überprüfen. Glauben Sie
nicht alles! Don't trust. Überprüfen Sie den Wahrheitsgehalt.
Vertiefungsarbeit: Hinweise
zur Qualitätskontrolle von Online-Ressourcen auf lernundenter
Schreiben Sie nur, was Sie verstanden haben
Dies tönt frech: sicher verstehen Sie, wovon Sie schreiben! Doch
ins Netz kann alles ohne Überprüfung. Wir können uns
nur professionalisieren und uns von solchen Sites qualitativ distanzieren,
wenn wir uns der Frage nach Verständnis und Sprache immer wieder
kritisch stellen. Allzu leicht wird einfach Gehörtes und Gelesenes
übernommen.
Vermeiden Sie Abkürzungen
Natürlich sind gängige Abkürzungen wie <z.B.> erlaubt.
Bei Verwendung gehören sie mindestens einmal ausgeschrieben. Abkürzungen,
vor allem im eigenen Fachbereich, sind bemerkenswert. (Pflege, Medizin,
Pädagogik und Computerbereiche speziell!)
Als exemplarisches Beispiel wähle ich den medizinischen Aspekt,
sind doch Pflegende als Fachpersonen im Umschreiben von Fremdwörtern
zuständig. Abkürzungen werden von den Patientinnen nicht
verstanden.
Beispiel ACTH?
ACTH = Adreno-Corticotropes-Hormon, auch Corticotropin genannt.
Besser wäre: ACTH = Adreno-Corticotropes-Hormon, auch Corticotropin
genannt, ist ein Peptidhormon. Es besteht aus einer bestimmten Anzahl
von Eiweisskörpern (Aminosäuren) und wird in der Hirnanhangsdrüse
(Hypophyse) gebildet. ACTH steuert die übergeordneten Hormonfunktionen,
die vor allem in der Nebennierenrinde wirken.
Beispiel Pavor nocturnus?
Dies ist zwar ausgeschrieben. Ist es verständlich? Ich musste
nachschauen.
Besser wäre: Pavor nocturnus, nächtliches Hochschrecken
aus dem Schlaf, gekoppelt mit einem Zustand massiver Angst. Der Pavor
nocturnus tritt wie das Schlafwandeln in zeitlich enger Verknüpfung
mit dem Tiefschlaf des ersten Nachtdrittels auf.
Fazit und Übung
Denken Sie daran, Fremdwörter bedürfen der Erklärung!
Voraussetzen können wir nichts. Beide Hinweise musste ich nachschauen.
Ich benutzte dazu ein Netz-Lexikon http://www.netdoktor.de/, eine
Seite für Laien, jedoch ausgezeichnet, um Hinweise für eine
Umschreibung zu erhalten. Beim Schreiben von Netzdossiers hole ich
mir auf diese Weise Möglichkeiten und Ideen für das
Schreiben von Fachartikeln.
Was bedeutet die Abkürzung i.g? Nachschlagen können
Sie unter: netdoktor.de
- Laborwerte.
Benützen Sie die Wortsuche. Weitere
Lexika im Netz, die für Weiterverweise hilfreich sind
Respektieren
Sie Orthografie und Grammatik
Achten Sie unbedingt auf Orthografie und Tippfehler. Das
fertige Produkt sollte von jemand Aussenstehendem gelesen
werden. Meine Erfahrung ist, wenn ich einen Artikel schreibe
und ich ihn 20-mal lese: ich überlese die Schreibfehler! Orthografie und Tippfehler wirken
unprofessionell. Interpunktion, Grammatik und die Wahl der Zeitformen
sind zu überprüfen. Im nachrichtlichen Schreiben bewährt
sich laut journalistischen Angaben für zurückliegende
Ereignisse das Imperfekt (sie schrieb), es wirkt leichter.
Vermeiden Sie das Perfekt (sie hat geschrieben).
Überprüfen Sie Aussagekraft und Verständlichkeit
Die Zielsetzungen des Artikels schützen vor Ausuferung und dienen
auch zur Kontrolle der Aussagekraft und Inhaltlichkeit des Dossiers.
Ein roter Faden muss deutlich erkennbar sein. In Netzdossiers kommt
man/frau schnell in Versuchung - dies ist noch wichtig, hier ein zusätzlicher
Verweis, dort eine Schleife - richtig! doch mit Mass und Kontrolle der
Ausuferung, damit die Bäume auch einen Wald ergeben.
Vermeiden Sie Allgemeinplätze
Fragen regen die Userin an, Hypothesen wollen fundiert beantwortet werden,
immer wieder ein Blick zu den Zielsetzungen des Netzdossiers. Denken
Sie immer wieder an die 7Ws (Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Woher?)
Online Leser werden zu Recht passiv, wenn keine klaren Aussagen und
kein logischer Aufbau erkennbar sind. Sie hängen ab und surfen
weiter Vertiefungsarbeit auf lernundenter
Adjektive sind überzeugend, aber überborden
Sie nicht
Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit, an das Aufsatzschreiben? Möglichst
viele lustige, inhaltsreiche, verdeutlichende, fantastische, herzzerreissende,
grosszügige, bildliche Adjektive ergaben bessere Noten in der <Disziplin
Aufsatz>.
Sicher!! Doch es gibt Grenzen in der Auflistung, die Ausgewogenheit
spielt eine Rolle. Bei Fachartikeln ist Bildlichkeit als Assoziationsauslöser
wichtig und zwingend nötig. Wählen Sie die Adjektive in Quantität
und Aussage bedachtsam aus.
Bei meiner Selbstbeobachtung merke ich immer wieder: die gleichen Adjektive
kommen mir in den Sinn. Ich benutze regelmässig die Synonym-Anfrage
der Programme (z.B. Word), und auch ein Buch über sinnverwandte
Wörter leistet mir nützliche Dienste.
Wortschatz
Deutsch eine Universitätsseite für den deutschen Wortschatz,
eine Fundgrube, ausgezeichnet. Vorhanden ist ein Nachschlagewerk
für Wörter und ihren Gebrauch, mit Wortassoziationen und
grafischer Darstellung von Zusammenhängen.
Streichen Sie Füllwörter
und Wiederholungen
Schreibprogramme wie Word bieten eine sinnvolle Kontrollmöglichkeit.
Suchen Sie nach Abschluss ihres Artikels Ihre Lieblingsfüll-Wörter
(bei mir sind dies <oft> <manchmal> <etc.>).
Lassen Sie sich die Füller markieren und entscheiden
Sie bei jedem Füllwort,
ob es sinnvoll und zwingend ist. Der Lerneffekt ist bei mir jedes
Mal ausserordentlich! Ich stolpere immer wieder über
diese Hürde.
Beispiel: :-( Nachdem sie ihren Artikel geschrieben hatte und auch das Rechtschreibeprogramm
benutzt hatte, konsultierte sie die Literatur nochmals, korrigierte
anschliessend den Text und überprüfte alles noch einmal
etc. etc..
= mehrere unnütze Aussagen <und auch das Rechtschreibeprogramm
benutzt hatte>
= <konsultierte sie die Literatur nochmals > (Füller,
Schreibende will Eindruck schinden!)
= Füllwörter <alles noch einmal > <auch> <etc.
etc.> Satz wird unnötig verlängert.
:-) Sie benutzte für das Korrigieren ihres Textes die Checkliste
<Redigieren>.
= schreibt, was Sache ist.
Vermeiden Sie Bandwürmer-Wörter
Lange Wörter gibt es, dann können sie verwendet werden. Die
Bindestrich-Schreibweise ist ein nützlicher Tipp bei zusammengesetzten
Wörtern. Beim Online-Texten in Newsletters, in denen wenig Formatierung
möglich ist, sind Bindestriche zwingend.
Vorsicht mit Metaphern
Metaphern verbildlichen den Text, Bedenken Sie die falsche Interpretationsmöglichkeit
einer Metapher. Die Netiquette und journalistische Ethik ist zu beachten.
Eine gute Überprüfung bieten die Negativ-Beispiele der Schweizer
Tageszeitung < Blick>. Die Blick-Aushänger an Kiosken
und auch die Zeitung bieten einen heilsamen Einblick in negativ
assoziierbare Metaphern: Blick
Werden Sie direkt und persönlich
Sprechen Sie ihr Gegenüber direkt an. Beim Schreiben hilft es,
sich die Userin vorzustellen. Halten Sie ihr ein Referat oder führen
Sie ein (virtuelles) Gespräch. Der Schreibstil wird automatisch
direkter und bewegt sich weniger auf einer abstrakten und konstruierten
Ebene.
Schreiben Sie einen Vorausblick
Laut Forschungsergebnissen des Online-Journalismus bewährt sich
ein Vorausblick viel mehr als eine Zusammenfassung am Schluss. Im Online-Journalismus
redet man/frau von der umgekehrten Pyramide. Online-Texte beginnen mit
den Schlussfolgerungen oder mit Kurzüberblicken und arbeiten sich
immer mehr in die Informationstiefe.
Bei einem längeren Fach-Netzdossier können ein Voraus- und
Überblick und ein Abstract (Zusammenfassung) am Schluss hilfreich
sein. Schnell-Leserinnen danken es Ihnen. Ausserdem: ein Mittel gegen
Papierflut.
Wörter wie Head, Lead und Teaser waren die Inhalte des letzten
Newsletters. Zu
vertiefenden Informationen und Weiterarbeit
Schreiben Sie aktiv
Aktives Schreiben konkretisiert den Text, es wirkt weniger umständlich.
Beispiel:
:-( die Schreiberinnen hatten die Hoffung, den Wunsch nach Feedback
erfüllt zu bekommen.
:-) die Schreiberinnen hofften, dass ihr Wunsch nach Feedback erfüllt
werde.
Für diese Korrekturen lege ich das Manuskript eine Zeit beiseite. Beim
späteren und nochmaligen Lesen stolpere ich besser über
die Fallen. Hier hilft auch: Lösen Sie allzu lange Sätze
auf, das konkretisiert und aktiviert den Satz.
Korrigieren Sie die gedruckte Fassung
Sie sehen mehr und anders, als wenn Sie ausschliesslich Online-lesen
und korrigieren. Testen Sie selbst, es ist frappierend. Lesen Sie sich
Ihren Artikel einmal laut vor: Ein nützliches Instrument gegen
Ausuferung und Unverständlichkeit.
Gönnen Sie sich
eine Redigierfrau oder Redigiermann
Eine bedeutsame Angelegenheit beim Endspurt vor dem Veröffentlichen.
Es ist nicht immer einfach: Die Korrekturen der Redigierfrau können
Frust und Enttäuschung auslösen, wenn nach viel Zeit- und
emotionellem Aufwand, Schreiben und Korrigieren das erwartete gute Feedback
ausfällt.
Doch der Artikel wird auf alle Fälle fundierter und professioneller!!
Nützlich ist auch ein Aussenstehender, welche in den geschriebenen
Inhalten ein Laie ist. Verständlichkeit und assoziativer Schreibstil
können via diese Redigier-Lesenden bestens beanstandet werden.
Anregende Zusätze
sind sinnvoll eingebunden
Nicht zuletzt ist das Vernetzen mit anderen Sites, das Hyperlinken ein
wesentlicher Bestandteil der Zusätze, der! Vorteil in der Online-Arbeit.
Es gibt immer vertiefende Quellen und weiterführende Netzdossiers.
Vertiefende Informationen zu Hypertexten
und Weiterarbeit mit Übungen
Von dort werden Sie auf weitere Websites verwiesen.
Achten Sie auch auf die Kontrolle der Aktualität der
Websites. Kürzlich sah ich eine gute Variante in einem
Buch über Online-Lernen:
Beispiel: Hyperkommunikation
- besucht am 11.1.03. So wird deutlich, die Schreiberin listet
nicht nur Websites auf, sondern hat am entsprechenden Datum
die Website besucht und hoffentlich auch qualitativ überprüft.
Selbstverständlich
gehören auch Verweise zu den Printmedien dazu mit Angaben,
für
welche Bereiche diese Bücher in Zusammenhang mit dem Thema stehen.
Speed
Reading, Photo
Reading und Lesetips:
drei Seiten aus lernen heute, eine praktische, nicht ausufernde
Seite zur Vertiefung. Gut zum Redigieren und wieder einmal austesten,
wie wir fokussierter lesen können. Mind
Mapping aus dem gleichen Hause: Mind-mapping, eine kleine praxisorientierte
Einführung mit den wichtigsten Grundregeln, zum Überprüfen
eines Textes und zum Planen eines Artikels
Online-Journalismus:
für das ganze Netzdossier eine sinnvolle Online-Ressource mit
Vertiefungsmöglichkeiten und praxisorientierten Übungen
V.I.A.
Think Tankeine Fundgrube zu Schreiben, Reden, Zeitmanagement
und eine Seite, bei der ausserordentlich viele Lernmöglichkeiten
vorhanden sind. Ausgezeichnet.
Theorien
der Textproduktion: Rhetorik und Poetik eine Einführung
in die Grundbegriffe Rhetorik wie Redegattungen, Redefunktionen,
Elemente einer Rede und Rhetorische Mittel: nicht zur direkten Überprüfung
mit Tipps, sondern eine Seite mit Hintergundinformationen und
weiterführenden Überlegungen
ZUM
INTERNET Zentrale für Unterrichtsmedien, bei spezieller
Suche ausgezeichnet, für die Vertiefungs- und Reflektionsarbeit
in Deutsch.
Das Internet-Jahrbuch Browser 3.0,
Verlagsbüro
Schopfheim, 2001, Patrick Burgoyne + Liz Faber lernundenter: Ausgezeichnet, ist am Puls
der Zeit und stellt Fragen zu Ästhetik und Usability, stellt
Thesen auf zum Übergang des Webdesigns in das digitale Zeitalter.
Durch die Angabe von anspruchsvollen Sites werden die Hypothesen
dargestellt und erklärt. Ein anspruchsvolles und zugleich animierendes
Buch.
Texten für das Internet, Galileo
Design, ein Handbuch für Online-Redakteure und Webdesigner, 2002,
Saim Rolf Alkan / lernundenter: mein Basic-Buch. Anschaulich
und fundiert. Es ist immer wieder gut und sinnvoll, mit dem Buch
zu arbeiten und sich zu überprüfen.
M+T Computerlexikon, Ausgabe 2002 Markt
und Technik, Peter Winkler / lernundenter: ein Lexikon, einmal nicht
Online. Ich schaue mich viel darin um. Vor allem die Abkürzungen
muss ich oft nachschauen, weil nicht alle Schreiberinnen die Checkliste
Redigieren benutzen
Online-Journalismus, Schreiben und Gestalten
für das Internet, Gabriele Hoofacker, List Verlag, 2001. lernundenter: in Zusammenarbeit mit der
Website interaktiv und vertiefend. Einzig finde ich das Layout des
Buches schrecklich, nicht nach den Regeln der Typografie gestaltet.
Erste Hilfe Typografie, Ratgeber für
Gestaltung und Schrift, 2001, Verlag Hermann Schmidt Mainz, Hans Peter
Willberg und Friedrich Forssman lernundenter: ein Buch, bei dem Typografie
die wesentliche Rolle spielt. Ich habe Fehler entdeckt beim Gestalten
eines Textes, auf die ich ohne Buch nie gekommen wäre. Beispiele:
die Gestaltung eines zusammenhängenden Abschnitts mit wenig
Formatier-Möglichkeiten, wann darf und soll Flattersatz eingesetzt
werden, typografische Fachwörter wie Durchsatz (der Zwischenraum
zwischen den Zeilen), ein wichtiges Element für die Lesbarkeit.
Ausgezeichnet, ein Handbuch zum Nachschlagen, ein <Muss> für
Vielschreibende.
Lust auf Schrift, Basiswissen Typografie,
Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2002 Phil Baines & Andrew Haslam lernundenter: ein animierendes Buch,
mit guten Übungen für das Sehen und das Gestalten von
Text. Es geht weiter und ist vertiefter als das oben erwähnte
Buch. Es hat weniger konkrete Tipps. Ein sinnvolles Buch für
typografisch interessierte Schreiberinnen.
Schrift & Farbe am Bildschirm, Verlag
Hermann Schmidt Mainz, 1997 Roto Vision, Veruschka Götz lernundenter: ein zusammenfassendes Buch über
Schrift und Farbe, einleuchtend sind die Texte zu den farblichen
Wirkungen. Zum nachschlagen und immer wieder nachlesen.
Webdesign professionell, Expertenstrategien
und Tipps von Pixelpark, 2000, Florian Dengler und Holger Volland edition
PAGE, lernundenter: tipporientiert, lässt
Einblicke zu in professionelles Webdesign, eher weniger für
Online-Texten, jedoch sehr gut als Ergänzung.