!! to check mit checklists!!

4. Teil: Wesentliche Tätigkeiten am Ende des inhaltlichen Online-Schreibens sind Redigieren, Kritisieren, das Gegenlesen und eine kreative Pause vor dem Uploaden. Der Artikel führt Sie in die abschliessenden Aufgaben ein, zu konkreten Tipps und zu einer Checkliste mit entsprechenden Kriterien.



0.0. Die vielfältigen Abschluss-Arbeiten
1.0. Online-texten, Schreibstil und Sprache
1.1. Die Qualiätsmerkmale eines Textes
1.2. Die Checkliste in Kurzform
1.3. Die ausführliche Checkliste
1.4. Quellen-Nachweis
Hingeklickt! Zu Online-Ressourcen
Hingelesen! Zu Printmedien und Büchern

:-) :-) :-) Die Checkliste in Kurzform :-) :-) :-)

Geizen Sie mit Spezialbegriffen, erklären Sie die Begriffe mehr

Überprüfen Sie die Wörter der Recherchequellen mehr

Schreiben Sie nur, was Sie verstanden haben mehr

Vermeiden Sie Abkürzungen mehr

Respektieren Sie Orthografie und Grammatik mehr

Überprüfen Sie Aussagekraft und Verständlichkeit mehr

Vermeiden Sie Allgemeinplätze mehr

Adjektive sind überzeugend, aber überborden Sie nicht mehr

Streichen Sie Füllwörter und Wiederholungen mehr

Vermeiden Sie Bandwürmer-Wörter mehr

Vorsicht mit Metaphern mehr

Werden Sie direkt und persönlich mehr

Worte sind mit grosser Sorgfalt zu wählen mehr

Schreiben sie einen Vorausblick mehr

Schreiben Sie aktiv mehr

Korrigieren Sie die gedruckte Fassung mehr

Gönnen Sie sich eine Redigierfrau oder Redigiermann mehr

Anregende Zusätze sind sinnvoll eingebunden mehr

0.0.Die vielfältigen Abschluss-Arbeiten

Der Text ist geschrieben, das Uploaden steht an - noch nicht ganz! Redigier-Tätigkeiten sind eine der zentralsten und wichtigen Tätigkeiten vor dem Einstellen ins Netz. Behaftet mit Emotionen, <eigene Artikel sind mit Herzblut und Engagement besetzt> und mit besten Vorsätzen ist der Artikel geschrieben und korrigiert worden. Doch es gilt: Die Kontroll- und Redigierarbeit muss differenziert und so genau ausgeführt werden wie das Schreiben des Artikels vorher. Im professionellen Bereich sind Redigiertätigkeiten und inhaltliches Schreiben getrennt. Im journalistischen Ethos ist mindestens ein Gegenlesen vorgeschrieben. Im November 2002 vernahm ich an einem Radiointerview mit einem NZZ-Redaktor: längst nicht alle Zeitungen handeln entsprechend, zeitlich sei es oft nicht mehr zu gewährleisten. Gründe dafür seien der finanzielle Druck und die rasant voranschreitende, wechselvolle Zeit.

1.0.Online Texten, Schreibstil und Sprache

In unserem Alltag füllen wir Formulare aus, schreiben Briefe und E-Mails, Protokolle und Berichte. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Aufsätze in Ihrer Schulzeit oder an die schriftlichen Arbeiten während des Studium oder der Berufsausbildung. Bei Erwachsenen kristallisiert sich oft ein bestimmter Schreibstil heraus. Daraus ergeben sich für Berufsfachleute verschiedenster Genres eine differenzierte und vielseitige Sprache. Gefahren lauern im Berufsfachjargon oder in Insider-Ausdrucksweisen, in persönlichen Vorlieben wie zum Beispiel möglichst alles ganz präzis zu schreiben, ja nichts auszulassen oder das Gegenteil, nonchalant und plakativ zu schreiben. Der Schreibstil steht für eine bestimmte Person, dies ist richtig und sinnvoll. Doch wir sollten als Berufsangehörige bei fachlichen Publikationen fähig sein, unsere Dossiers zu überprüfen und uns von journalistischen Qualitätsansprüchen leiten zu lassen.

1.1.Die Qualitätsmerkmale eines Textes

  • Head, Lead und Teaser sind sinnvoll integriert
  • Der Aufbau ist logisch
  • Zusammenhänge sind aufgezeigt
  • Einfachheit in Wortwahl, klare und konkrete Formulierungen
  • Die Ansprache ist direkt und deutlich
  • Der Artikel ist objektiv, die Zielsetzungen sind deutlich
  • Die Netiquette wird beachtet, Korrektheit ist garantiert
  • Anregende Zusätze und Vertiefungsaspekte sind vorhanden
  • Die Unterscheidung zwischen Information und Meinung ist transparent
  • Quellennachweise der aktuellen Online-Ressourcen und Printmedien

1.3.Die ausführliche Checkliste

  • Worte sind mit grosser Sorgfalt zu wählen
    Rückfragen können an Sie nicht direkt gestellt werden. Unklarheiten bleiben im Raum stehen, wenn die Wortwahl zu allgemein oder plakativ ausgewählt wird. Stellen Sie sich Ihren Leser beim Schreiben und Redigieren konkret vor. Sprechen Sie ihn an, dadurch wird Ihre Sprache verständlicher und konkreter. Denken Sie daran, die Online-Leserin greift sich einzelne Wörter aus dem Text und entscheidet sekundenschnell, ob es sich lohnt, den Text als Ganzes zu lesen.
    Vertiefungsarbeit Lesegewohnheiten von Userinnen

  • Geizen Sie mit Spezialbegriffen, erklären Sie die Begriffe
    Besonders im eigenen Fachbereich greifen wir häufig zu Spezialbegriffen und empfinden sie als selbstverständlich in Bedeutung und Aussage. Hören Sie einmal einer berufsfremden Gruppe zu: in jedem zweiten Satz fällt ein Spezialbegriff und sogar Begriffe, die in einem anderen Kontext Unterschiedliches bedeuten können. Beim Online-Texten werden Sie von Fachkollegen und! von interessierten Laien gelesen. Sie müssen beide ansprechen und bedienen. Wenn Sie dies beachten, lernt ein fachfremder Mensch etwas Neues dazu, aber nur!, wenn Sie den Spezialbegriff anschaulich umschreiben. Dies ist auch bei Kolleginnen sinnvoll. Wenig Klärungsfragen sind nötig. Wir können sofort inhaltlich diskutieren, weil der Informationsstand gleich ist und wenig Missverständnisse aus dem Weg zu räumen sind.

  • Überprüfen Sie die Wörter der Recherchequellen
    Online-Quellen sind unbedingt zu überprüfen. Dies gilt auch für die Übernahme von einzelnen Wörtern vor der Aufnahme in Ihren Text. Mindestens im gleichen Abschnittstext ist die Verständlichkeit des Wortes innerhalb der Aussage zu überprüfen. Glauben Sie nicht alles! Don't trust. Überprüfen Sie den Wahrheitsgehalt.
    Vertiefungsarbeit: Hinweise zur Qualitätskontrolle von Online-Ressourcen auf lernundenter

  • Schreiben Sie nur, was Sie verstanden haben
    Dies tönt frech: sicher verstehen Sie, wovon Sie schreiben! Doch ins Netz kann alles ohne Überprüfung. Wir können uns nur professionalisieren und uns von solchen Sites qualitativ distanzieren, wenn wir uns der Frage nach Verständnis und Sprache immer wieder kritisch stellen. Allzu leicht wird einfach Gehörtes und Gelesenes übernommen.


  • Vermeiden Sie Abkürzungen
    Natürlich sind gängige Abkürzungen wie <z.B.> erlaubt. Bei Verwendung gehören sie mindestens einmal ausgeschrieben. Abkürzungen, vor allem im eigenen Fachbereich, sind bemerkenswert. (Pflege, Medizin, Pädagogik und Computerbereiche speziell!)
    Als exemplarisches Beispiel wähle ich den medizinischen Aspekt, sind doch Pflegende als Fachpersonen im Umschreiben von Fremdwörtern zuständig. Abkürzungen werden von den Patientinnen nicht verstanden.

    Beispiel ACTH?
    ACTH = Adreno-Corticotropes-Hormon, auch Corticotropin genannt.
    Besser wäre: ACTH = Adreno-Corticotropes-Hormon, auch Corticotropin genannt, ist ein Peptidhormon. Es besteht aus einer bestimmten Anzahl von Eiweisskörpern (Aminosäuren) und wird in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet. ACTH steuert die übergeordneten Hormonfunktionen, die vor allem in der Nebennierenrinde wirken.

    Beispiel Pavor nocturnus?
    Dies ist zwar ausgeschrieben. Ist es verständlich? Ich musste nachschauen.
    Besser wäre: Pavor nocturnus, nächtliches Hochschrecken aus dem Schlaf, gekoppelt mit einem Zustand massiver Angst. Der Pavor nocturnus tritt wie das Schlafwandeln in zeitlich enger Verknüpfung mit dem Tiefschlaf des ersten Nachtdrittels auf.

    Fazit und Übung
    Denken Sie daran, Fremdwörter bedürfen der Erklärung! Voraussetzen können wir nichts. Beide Hinweise musste ich nachschauen. Ich benutzte dazu ein Netz-Lexikon http://www.netdoktor.de/, eine Seite für Laien, jedoch ausgezeichnet, um Hinweise für eine Umschreibung zu erhalten. Beim Schreiben von Netzdossiers hole ich mir auf diese Weise Möglichkeiten und Ideen für das Schreiben von Fachartikeln.
    Was bedeutet die Abkürzung i.g? Nachschlagen können Sie unter: netdoktor.de - Laborwerte. Benützen Sie die Wortsuche. Weitere Lexika im Netz, die für Weiterverweise hilfreich sind
  • Respektieren Sie Orthografie und Grammatik
    Achten Sie unbedingt auf Orthografie und Tippfehler. Das fertige Produkt sollte von jemand Aussenstehendem gelesen werden. Meine Erfahrung ist, wenn ich einen Artikel schreibe und ich ihn 20-mal lese: ich überlese die Schreibfehler! Orthografie und Tippfehler wirken unprofessionell. Interpunktion, Grammatik und die Wahl der Zeitformen sind zu überprüfen. Im nachrichtlichen Schreiben bewährt sich laut journalistischen Angaben für zurückliegende Ereignisse das Imperfekt (sie schrieb), es wirkt leichter. Vermeiden Sie das Perfekt (sie hat geschrieben).

  • Überprüfen Sie Aussagekraft und Verständlichkeit
    Die Zielsetzungen des Artikels schützen vor Ausuferung und dienen auch zur Kontrolle der Aussagekraft und Inhaltlichkeit des Dossiers. Ein roter Faden muss deutlich erkennbar sein. In Netzdossiers kommt man/frau schnell in Versuchung - dies ist noch wichtig, hier ein zusätzlicher Verweis, dort eine Schleife - richtig! doch mit Mass und Kontrolle der Ausuferung, damit die Bäume auch einen Wald ergeben.

  • Vermeiden Sie Allgemeinplätze
    Fragen regen die Userin an, Hypothesen wollen fundiert beantwortet werden, immer wieder ein Blick zu den Zielsetzungen des Netzdossiers. Denken Sie immer wieder an die 7Ws (Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum? Woher?) Online Leser werden zu Recht passiv, wenn keine klaren Aussagen und kein logischer Aufbau erkennbar sind. Sie hängen ab und surfen weiter Vertiefungsarbeit auf lernundenter

  • Adjektive sind überzeugend, aber überborden Sie nicht
    Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit, an das Aufsatzschreiben? Möglichst viele lustige, inhaltsreiche, verdeutlichende, fantastische, herzzerreissende, grosszügige, bildliche Adjektive ergaben bessere Noten in der <Disziplin Aufsatz>.
    Sicher!! Doch es gibt Grenzen in der Auflistung, die Ausgewogenheit spielt eine Rolle. Bei Fachartikeln ist Bildlichkeit als Assoziationsauslöser wichtig und zwingend nötig. Wählen Sie die Adjektive in Quantität und Aussage bedachtsam aus.
    Bei meiner Selbstbeobachtung merke ich immer wieder: die gleichen Adjektive kommen mir in den Sinn. Ich benutze regelmässig die Synonym-Anfrage der Programme (z.B. Word), und auch ein Buch über sinnverwandte Wörter leistet mir nützliche Dienste.

    Wortschatz Deutsch eine Universitätsseite für den deutschen Wortschatz, eine Fundgrube, ausgezeichnet. Vorhanden ist ein Nachschlagewerk für Wörter und ihren Gebrauch, mit Wortassoziationen und grafischer Darstellung von Zusammenhängen.

  • Streichen Sie Füllwörter und Wiederholungen
    Schreibprogramme wie Word bieten eine sinnvolle Kontrollmöglichkeit. Suchen Sie nach Abschluss ihres Artikels Ihre Lieblingsfüll-Wörter (bei mir sind dies <oft> <manchmal> <etc.>). Lassen Sie sich die Füller markieren und entscheiden Sie bei jedem Füllwort, ob es sinnvoll und zwingend ist. Der Lerneffekt ist bei mir jedes Mal ausserordentlich! Ich stolpere immer wieder über diese Hürde.

    Beispiel:
    :-( Nachdem sie ihren Artikel geschrieben hatte und auch das Rechtschreibeprogramm benutzt hatte, konsultierte sie die Literatur nochmals, korrigierte anschliessend den Text und überprüfte alles noch einmal etc. etc..
    = mehrere unnütze Aussagen <und auch das Rechtschreibeprogramm benutzt hatte>
    = <konsultierte sie die Literatur nochmals > (Füller, Schreibende will Eindruck schinden!)
    = Füllwörter <alles noch einmal > <auch> <etc. etc.> Satz wird unnötig verlängert.

    :-) Sie benutzte für das Korrigieren ihres Textes die Checkliste <Redigieren>.
    = schreibt, was Sache ist.

  • Vermeiden Sie Bandwürmer-Wörter
    Lange Wörter gibt es, dann können sie verwendet werden. Die Bindestrich-Schreibweise ist ein nützlicher Tipp bei zusammengesetzten Wörtern. Beim Online-Texten in Newsletters, in denen wenig Formatierung möglich ist, sind Bindestriche zwingend.

  • Vorsicht mit Metaphern
    Metaphern verbildlichen den Text, Bedenken Sie die falsche Interpretationsmöglichkeit einer Metapher. Die Netiquette und journalistische Ethik ist zu beachten. Eine gute Überprüfung bieten die Negativ-Beispiele der Schweizer Tageszeitung < Blick>. Die Blick-Aushänger an Kiosken und auch die Zeitung bieten einen heilsamen Einblick in negativ assoziierbare Metaphern: Blick

  • Werden Sie direkt und persönlich
    Sprechen Sie ihr Gegenüber direkt an. Beim Schreiben hilft es, sich die Userin vorzustellen. Halten Sie ihr ein Referat oder führen Sie ein (virtuelles) Gespräch. Der Schreibstil wird automatisch direkter und bewegt sich weniger auf einer abstrakten und konstruierten Ebene.

  • Schreiben Sie einen Vorausblick
    Laut Forschungsergebnissen des Online-Journalismus bewährt sich ein Vorausblick viel mehr als eine Zusammenfassung am Schluss. Im Online-Journalismus redet man/frau von der umgekehrten Pyramide. Online-Texte beginnen mit den Schlussfolgerungen oder mit Kurzüberblicken und arbeiten sich immer mehr in die Informationstiefe.
    Bei einem längeren Fach-Netzdossier können ein Voraus- und Überblick und ein Abstract (Zusammenfassung) am Schluss hilfreich sein. Schnell-Leserinnen danken es Ihnen. Ausserdem: ein Mittel gegen Papierflut. Wörter wie Head, Lead und Teaser waren die Inhalte des letzten Newsletters. Zu vertiefenden Informationen und Weiterarbeit

  • Schreiben Sie aktiv
    Aktives Schreiben konkretisiert den Text, es wirkt weniger umständlich.
    Beispiel:
    :-( die Schreiberinnen hatten die Hoffung, den Wunsch nach Feedback erfüllt zu bekommen.
    :-) die Schreiberinnen hofften, dass ihr Wunsch nach Feedback erfüllt werde.

    Für diese Korrekturen lege ich das Manuskript eine Zeit beiseite. Beim späteren und nochmaligen Lesen stolpere ich besser über die Fallen. Hier hilft auch: Lösen Sie allzu lange Sätze auf, das konkretisiert und aktiviert den Satz.

  • Korrigieren Sie die gedruckte Fassung
    Sie sehen mehr und anders, als wenn Sie ausschliesslich Online-lesen und korrigieren. Testen Sie selbst, es ist frappierend. Lesen Sie sich Ihren Artikel einmal laut vor: Ein nützliches Instrument gegen Ausuferung und Unverständlichkeit.

  • Gönnen Sie sich eine Redigierfrau oder Redigiermann
    Eine bedeutsame Angelegenheit beim Endspurt vor dem Veröffentlichen. Es ist nicht immer einfach: Die Korrekturen der Redigierfrau können Frust und Enttäuschung auslösen, wenn nach viel Zeit- und emotionellem Aufwand, Schreiben und Korrigieren das erwartete gute Feedback ausfällt.
    Doch der Artikel wird auf alle Fälle fundierter und professioneller!! Nützlich ist auch ein Aussenstehender, welche in den geschriebenen Inhalten ein Laie ist. Verständlichkeit und assoziativer Schreibstil können via diese Redigier-Lesenden bestens beanstandet werden.

  

  • Anregende Zusätze sind sinnvoll eingebunden
    Nicht zuletzt ist das Vernetzen mit anderen Sites, das Hyperlinken ein wesentlicher Bestandteil der Zusätze, der! Vorteil in der Online-Arbeit. Es gibt immer vertiefende Quellen und weiterführende Netzdossiers.
    Vertiefende Informationen zu Hypertexten und Weiterarbeit mit Übungen
    Von dort werden Sie auf weitere Websites verwiesen.
    Achten Sie auch auf die Kontrolle der Aktualität der Websites. Kürzlich sah ich eine gute Variante in einem Buch über Online-Lernen: Beispiel: Hyperkommunikation - besucht am 11.1.03. So wird deutlich, die Schreiberin listet nicht nur Websites auf, sondern hat am entsprechenden Datum die Website besucht und hoffentlich auch qualitativ überprüft. Selbstverständlich gehören auch Verweise zu den Printmedien dazu mit Angaben, für welche Bereiche diese Bücher in Zusammenhang mit dem Thema stehen.

1.4.Quellennachweis

Hingeklickt! Online-Ressourcen zur Sammlung

  • Speed Reading, Photo Reading und Lesetips: drei Seiten aus lernen heute, eine praktische, nicht ausufernde Seite zur Vertiefung. Gut zum Redigieren und wieder einmal austesten, wie wir fokussierter lesen können.
    Mind Mapping aus dem gleichen Hause: Mind-mapping, eine kleine praxisorientierte Einführung mit den wichtigsten Grundregeln, zum Überprüfen eines Textes und zum Planen eines Artikels
  • Online-Journalismus: für das ganze Netzdossier eine sinnvolle Online-Ressource mit Vertiefungsmöglichkeiten und praxisorientierten Übungen
  • V.I.A. Think Tankeine Fundgrube zu Schreiben, Reden, Zeitmanagement und eine Seite, bei der ausserordentlich viele Lernmöglichkeiten vorhanden sind. Ausgezeichnet.
  • Theorien der Textproduktion: Rhetorik und Poetik eine Einführung in die Grundbegriffe Rhetorik wie Redegattungen, Redefunktionen, Elemente einer Rede und Rhetorische Mittel: nicht zur direkten Überprüfung mit Tipps, sondern eine Seite mit Hintergundinformationen und weiterführenden Überlegungen
  • ZUM INTERNET Zentrale für Unterrichtsmedien, bei spezieller Suche ausgezeichnet, für die Vertiefungs- und Reflektionsarbeit in Deutsch.

Hingelesen! Printmedien und Bücher zur Sammlung

  • Das Internet-Jahrbuch Browser 3.0, Verlagsbüro Schopfheim, 2001, Patrick Burgoyne + Liz Faber
    lernundenter: Ausgezeichnet, ist am Puls der Zeit und stellt Fragen zu Ästhetik und Usability, stellt Thesen auf zum Übergang des Webdesigns in das digitale Zeitalter. Durch die Angabe von anspruchsvollen Sites werden die Hypothesen dargestellt und erklärt. Ein anspruchsvolles und zugleich animierendes Buch.
  • Texten für das Internet, Galileo Design, ein Handbuch für Online-Redakteure und Webdesigner, 2002, Saim Rolf Alkan /
    lernundenter: mein Basic-Buch. Anschaulich und fundiert. Es ist immer wieder gut und sinnvoll, mit dem Buch zu arbeiten und sich zu überprüfen.
  • M+T Computerlexikon, Ausgabe 2002 Markt und Technik, Peter Winkler /
    lernundenter: ein Lexikon, einmal nicht Online. Ich schaue mich viel darin um. Vor allem die Abkürzungen muss ich oft nachschauen, weil nicht alle Schreiberinnen die Checkliste Redigieren benutzen
  • Online-Journalismus, Schreiben und Gestalten für das Internet, Gabriele Hoofacker, List Verlag, 2001.
    lernundenter: in Zusammenarbeit mit der Website interaktiv und vertiefend. Einzig finde ich das Layout des Buches schrecklich, nicht nach den Regeln der Typografie gestaltet.
  • Erste Hilfe Typografie, Ratgeber für Gestaltung und Schrift, 2001, Verlag Hermann Schmidt Mainz, Hans Peter Willberg und Friedrich Forssman
    lernundenter: ein Buch, bei dem Typografie die wesentliche Rolle spielt. Ich habe Fehler entdeckt beim Gestalten eines Textes, auf die ich ohne Buch nie gekommen wäre. Beispiele: die Gestaltung eines zusammenhängenden Abschnitts mit wenig Formatier-Möglichkeiten, wann darf und soll Flattersatz eingesetzt werden, typografische Fachwörter wie Durchsatz (der Zwischenraum zwischen den Zeilen), ein wichtiges Element für die Lesbarkeit. Ausgezeichnet, ein Handbuch zum Nachschlagen, ein <Muss> für Vielschreibende.
  • Lust auf Schrift, Basiswissen Typografie, Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2002 Phil Baines & Andrew Haslam
    lernundenter: ein animierendes Buch, mit guten Übungen für das Sehen und das Gestalten von Text. Es geht weiter und ist vertiefter als das oben erwähnte Buch. Es hat weniger konkrete Tipps. Ein sinnvolles Buch für typografisch interessierte Schreiberinnen.
  • Schrift & Farbe am Bildschirm, Verlag Hermann Schmidt Mainz, 1997 Roto Vision, Veruschka Götz
    lernundenter: ein zusammenfassendes Buch über Schrift und Farbe, einleuchtend sind die Texte zu den farblichen Wirkungen. Zum nachschlagen und immer wieder nachlesen.
  • Webdesign professionell, Expertenstrategien und Tipps von Pixelpark, 2000, Florian Dengler und Holger Volland edition PAGE,
    lernundenter: tipporientiert, lässt Einblicke zu in professionelles Webdesign, eher weniger für Online-Texten, jedoch sehr gut als Ergänzung.