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9 häufige Fehler bei der Patientenedukation

Fehler bei der Patientenedukation passieren, wenn Sie

z.B. fehlender Support der Familie, kognitive Grenzen beim Lernen, Leseschwäche, finanzielle Probleme, kulturelle Bedingungen, situatives körperliches und psychisches Befinden

Beispiel: eine Patientin wirft ihren Plan, sich selbst Insulin zu injizieren um und möchte es von Angehörigen erhalten.

Vermeiden Sie Fremdwörter, reden Sie in kurzen einfachen Sätzen

Es ist notwendig, dass Sie als Beratungsperson Ziele haben. Diese müssen jedoch mit dem Patienten ausgehandelt werden. Beide müssen die gleichen Ziele haben. Beispiel: die Ziele eines Patienten mit einem Emphysem sind «Umgang mit Medikamenten selbständig bewältigen» und «täglich 5 Atemübungen absolvieren». Sie drängen jedoch zusätzlich auf ein Rauchentwöhnungsprogramm. Wenn der Patient dieses Ziel nicht teilt, werden beide frustiert sein.

Dies braucht unnütze Zeit und kann vermieden werden durch Dokumentation und Teamkommunikation.

in bester Absicht, möglichst gut zu beraten, ist das Risiko gross, dem Patienten mehr zuzumuten, als er lernen kann.

Nicht immer ist es möglich, die optimale Zeit zu wählen. Lernen ist nicht möglich, wenn Patienten wütend, müde oder traurig sind, gerade eine schwierige Nachricht erhalten oder Schmerzen haben. Auch vor oder nach diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen ist der Patient nicht in «Lernstimmung». In diesen Situationen kann es sinnvoll sein, Angehörige in den Lernprozess einzubeziehen. Nutzen Sie Lernsituationen direkt in der Pflegehandlung und wenn der Patient Fragen stellt: Nutzen Sie den pädagogisch günstigen Moment. Mehr bei Der pädagogisch günstige Moment!

Hochengagiert in den Vorbereitungen und im Beraten selbst, vergessen Pflegende häufig zu evaluieren und beim Patienten nachzufragen, was und wie er gelernt hat. Manchmal vergessen sie, Zeit für Fragen des Patienten miteinzuplanen. Und: der Patient ist nicht so schnell bereit, mit Fragen zu reagieren. Planen Sie, wie Sie den Lernerfolg des Patienten kontrollieren können: durch Fragen und Antworten, durch Demonstrationen von Pflegehandlungen, evtl. durch interaktive Lernkontrollen.

Vor der Patientenedukation überprüfen Sie jedes Medium (Tonband, Film, CD, Arbeitsblätter, Broschüren, Websites usw.) inhaltlich und technisch, ob es sich für diesen speziellen Patienten, Angehörige eignet. Ermöglichen Sie eine Diskussion über Medien.

1 unter «Common teaching mistakes».

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