mit Patientenedukation zu Patientenkompetenz - it takes two to tango!

Info-Box

homeProjektzoneWorkshops/DossiersPatientenedukationVertiefen + Nachschlagen › Links zu Grundlagen Patientenedukation und Patientenkompetenz

 

 

weiter zu WWW-Initiativen fördern Patientenkompetenz - Links

 

zurück zu Vertiefen + Nachschlagen

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

nach oben

Grundlagen Patientenedukation und Patientenkompetenz - Links

Grundlagen, die wichtigsten Quellen, unsere «Hotlist», Links zu den Begriffen und Geschichte zu Patientenkompenz, Links zu Blunters und Monitors und weitere.

Wichtigste Quellen - «Hotlist»

1. Putting Patient Teaching into Practice

von Maureen Habel, MA, RN, Kalifornien auf NurseWeek, ein Online-Lernprogramm in 9 Kapiteln. Jedes Kapitel beinhaltet Zielsetzungen und Literaturangaben. Die Kapitel: Der wachsende Bedarf für Patientenedukation - Theoretische Basis von Patientenedukation (Lehr- und Lerntheorien, der Kultur des Patienten angepasste Edukation), der Prozess der Patientenedukation - Die Familie und Patientenedukation - dem Alter angepasste Patientenedukation - Adhärenz in Patientenedukation - Patienten mit Leseschwäche unterstützen.

lernundenter: ein ausgezeichnetes differenziertes Lernprogramm. Leider wurden in der neuen Version die Links zu den einzelnen Kapiteln entfernt, so dass nur noch im Kurs vor- oder zurückgeblättert werden kann. Ebenfalls fehlen die bisherigen «Professional Development Questions» mit offenen Textfeldern für die persönliche Reflexion und eine Lernkontrolle nach Abschluss eines Kapitels. Der ganze Kurs kann ausgedruckt und mit einem Test (gegen Bezahlung) abgeschlossen werden.

2. Gesundheitsberatung im Internet

Nutzwert, Evaluation und Positionierung internetgestützter Informations- und Beratungsleistungen für Bürger, Versichte und Patienten in der gesundheitlichen Versorgung. Die Dissertation von Dipl.-Soz. Päd. Sebastian Schmidt-Kaehler, MJPH, (250 Seiten) zur Erlangung des Doktorgrades an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften «Doctor of Public Health» (Dr. PH). Die Leitidee der Patientenpartizipation wird vorgestellt. Internet als Gesundheitsmedium ist Kernthema. Die Qualität von Gesundheitswebsites wird differenziert betrachtet. Resultat ist ein Kriterienkatalog zur Erhöhung des Nutzwertes von Gesundheitswebsites.

lernundenter: eine umfassende und sehr interessante Arbeit zu der Situation von Patientenpartizipation, das deutsche Gesundheitswesen, zur Nutzung von Informationen aus 02.11.2007 wird definiert und die vielseitigen Anbieter vorgestellt. Wichtig sind die Qualifikationen der Gesundheitsberater. Interessant ist die theoretische und konzeptionelle Fundierung: welches Konzept für die Gesundheitsberatung. Eine grosse Literaturliste und ein Glossar mit Internetausdrücken schliessen die Arbeit ab.

3. Patienten- und Familienedukation in der Pflege

lernundenter: leider ist dieses Dokument nicht mehr auffindbar. Bitte beachten Sie die Literatur der Autorin unter http://www.patientenedukation.de/literatur.html

Angelika Zegelin-Abt, M.A., Institut für Pflegewissenschaft, Universität Witten-Herdecke 2002. Inhalte: Begriffsklärungen zu Patient und Patienten-Edukation. Die Arbeit umreisst den bisherigen Stellenwert von Patientenedukation in der Pflege (kein Thema in Aus- und Weiterbildung, kein Bewusstsein für nötige zusätzliche Kompetenzen), beschreibt die Komplexität der Patientenedukation und Beispiele für Aktivitäten. Das PDF enthält weiterführende Literatur.

lernundenter: Die Autorin Angelika Zegelin-Abt oder Abt-Zegelin A. ist eine wichtige Quelle zum Thema. Googeln Sie!

4. Patientenedukation - Mikroschulungen - Pflegewissen für Patienten und Angehörige 1. Teil

lernundenter: leider ist dieses Dokument nicht mehr auffindbar. Bitte beachten Sie die Literatur der Autorin unter http://www.patientenedukation.de/literatur.html

Dr. Angelika Abt-Zegelin in «Die Schwester Der Pfleger 45. Jahrgang 1/06. Das Konzept Mikroschulung»: darunter werden kleine Lerneinheiten verstanden, in denen eine Wissensportion, eine Fertigkeit oder Verhaltensweise vermittelt wird. Der Artikel beschreibt verschiedene Wissenstiefen, betont die Informationssammlung (Einschätzung) zum Patienten, die Evaluation und Dokumentation.

lernundenter: ein spezieller Tipp ist das Errichten eines dauerhaften «Materialkorbes» für jede einzelne Mikroschulung. Die Dokumentation der Schulung wird Bestandteil der Pflegedokumentation.

5. Patienten- und Familien - Edukation in der Pflege e.V.

Das Netzwerk wurde 2001 gegründet und möchte u.a. Familien-/Patienten-Edukation in der Pflege als Aufgabe der Pflege in Deutschland verankern. Sie finden zahlreiche Dokumente, einen Newsletter, Literatursammlung.

lernundenter: eine sehr interessante Site. Sie können per e-Mail eine vollständige Mikroschulung bestellen oder einen Blick in ein Demo-Dokument werfen.

5.a Self-Management: A Background Paper

des Centre on Aging der Universität von Victoria.

Self-Management hat häufig unterschiedliche Bedeutungen für unterschiedliche Menschen - und manchmal sogar unterschiedliche Bedeutungen zu verschiedenen Zeiten für die gleichen Menschen.

Das Handout für Delegierte der ‹New Perspectives: International Conference on Patient Self-Management› beschreibt Hintergründe zum Begriff und wie er benützt wurde im Vorfeld der Konferenz. Er wird benützt im Kontext Menschen, die mit einer oder mehr chronischen Krankheiten leben und betont, was verschiedene Interessengruppen tun können, um Self-Management zu erleichtern. Der Autor Patrick McGowan, Ph.D. stellt 10 verschiedene Definitionen von Self-Management vor. Die Gruppe einigt sich auf folgende Definition:

Self-Management bezieht sich auf die Aufgaben, die ein Individuum unternehmen muss, um mit einer oder mehreren chronischen Zuständen (englisch conditions) gut zu leben. Diese Aufgaben beinhalten: Vertrauen gewinnen, um mit Medikamenten umgehen zu können, Umgang mit der Rolle und Emotionen

Sie enthält die wichtigsten Komponenten und führt in das Konzept ‹Self-Management-Support› von Adams, Greiner und Corrigan ein. Die Definition ist übereinstimmend mit dem genannten Konzept und vereinigt mit dem ‹Chronic Care Model› (Grafik und Erklärungen im Artikel). Der Artikel führt alle an Self-Management Edukation möglichen Teilnehmenden auf (Politik, Forschung, Pflege, Medien usw.). Zur Klärung wird Self-Management nochmals unterschieden in Prozess oder Outcome und die Begriffe Patientenedukation und Self-Management Edukation voneinander abgegrenzt (am Beispiel Diabetes erklärt).

Es folgen sechs Hauptunterschiede zwischen traditioneller Patientenedukation und Self-Management Edukation (übersetzt):

Traditionelle Patientenedukation

Self-Management Edukation

Training soll beinhalten:

5. b Self-Management-Support

eine Win-Win-Lösung für das 21. Jahrhundert - von Janine Bycroft und Jocelin Tracey. Self-Management ist in vielen Ländern Schlüsselkonzept, um die Gesundheit von chronischkranken Menschen zu verbessern. In Neuseeland ist der Begriff noch wenig bekannt. Deshalb formulieren die Autorinnen folgende Ziele für den Artikel:

Auch sie schreiben von verschiedenen Definitionen. Manche Länder (darunter Grossbritannien) benützen Self Care gleichbedeutend mit Self Management. Die Autorinnen entscheiden sich für Self Management, da dieser Begriff dominant ist in der Fachliteratur.

Weitere Inhalte:

lernundenter: ein sehr lesenswerter Beitrag. Die begünstigenden und hemmenden Faktoren in einer Tabelle sind hilfreich. Und: die nützlichen Websites am Ende des Artikels machen neugierig auf konkrete Patientenedukation. PDF 145 KB.

5.c Zentrum für interdisziplinäre Patientenschulung und Patientenberatung - Health Professionals

Das ZiPP (Universitätspital Zürich) hat als Ziel, Fachpersonen im Bereich Patientenschulung und Patientenberatung weiterzubilden und Beratungskompetenzen auf-und auszubauen.

Der Selbstmanagement-Ansatz und die Etablierung von Selbstmanagement und Empowerment sind zentrale Elemente der therapeutischen Patientenschulung. Dieser Ansatz erfordert eine Partnerschaft zwischen PatientIn und Fachperson und kann nur realisiert werden, wenn in der Ausbildung und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal, dem Management von chronischen Erkrankungen und den dazu notwendigen spezifischen Fähigkeiten, wie der therapeutischen Patientenschulung, mehr Aufmerksamkeit und Nachdruck verliehen wird.

Auf der Einstiegsseite finden Sie gleich die Zielsetzung. ZiPP stellt Literatur, Links und Tipps zur Verfügung. Bei den Tipps zum Beispiel eine Vorlage für eine Zielvereinbarung oder die ‹zehn wichtigsten Tipps für den Aufbau einer Partnerschaft zwischen PatientIn und Fachperson›.

Die Site bietet Betroffenen und Angehörigen einen eigenen Bereich mit bereits bestehenden Beratungsangeboten.

lernundenter: Menschen leben heute länger mit chronischen Krankheiten. Spitalaufenthalte werden kürzer. Selbstmanagement wird zentral. Beratung von PatientInnen, Klienten und Konsumenten wird häufiger und ist anspruchsvoll. Fachpersonen benötigen entsprechende Beratungskompetenzen. ZiPP ist ein Ort für die Information, eine Institution, in der geforscht wird und Instrumente zur Beratung zur Verfügung gestellt werden.

Tags: Selbstmanagement, Patientenedukation, Beratungskompetenz

Begriffe und Geschichte zu Patientenkompenz

6. Alle Macht den Patienten

vom ärztlichen Paternalismus zum «Shared Decision Making». Nach einer Einleitung mit den verschiedenen Begriffen wie «patient empowerment», «shared decision» erläutern die Autoren die drei Entscheidungsmodelle »paternalistic decision making», «informed decision making» und «shared decision making» anhand eines klinischen Beispiels. (PDF 302 KB, Schweizerische Ärztezeitung 2000).

7. Compatence für kompetente Patienten

Die Compatence Management GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gesundheitswesen. Sie finden die Definition und Bedeutung von Patientenkompetenz, Herausforderungen und Relevanz der Patientenkompetenz.

8. Einführung in die Medizinethik

lernundenter: leider ist dieses Dokument nicht mehr online auffindbar.

Das Worddokument enthält unter anderen Themen ein Kapitel Arzt-Patienten-Verhältnis, in dem die Begriffe Paternalismus, Konsumenten-, Partnerschaftsmodell betrachtet werden. Paternalismus wird unterschieden in harten, starken oder echten und in weichen (benevolenten) Paternalismus. Weiter wird der Begriff «informierte Einwilligung» erklärt.

9. Erstes Hintergrundpapier zum SDM Chartbook

Was ist Shared Decision Making? Die Entstehung des »Shared Decision Making-Modelles» wird beschrieben. Es wird definiert und anderen Modellen gegenübergestellt. Anschliessend folgt die Begründung für Shared Decision Making, Studien, Nutzen und zusätzliche Literatur. PDF 277 KB.

10. Förderung allgemeiner Gesundheits- und Wissenschaftskenntnisse mittels Bürger- und Patienteninformation: Die Rolle des IQWiG

lernundenter: leider ist dieses Dokument nicht mehr online. Besuchen Sie stattdessen das Institut: http://www.iqwig.de/index.2.html

(Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen). Begriffe werden definiert, Beispiele für die Umsetzung vorgestellt. Ziele des Instituts sind u.a.: evidenzbasierte Gesundheitsinformationen, individualisierte Information. Anschaulich ist die Grafik zu den Einflussfaktoren auf die Effektivität der Patienteninformation. Weitere Schlüsselwörter: Patientenautonomie - Empowerment - Gesundheitsförderung - gemeinsame Entscheidungsfindung. (7 S. PDF).

11. Herausforderungen komplexer Medikamentenregime bei chronischen Erkrankungen

von Anja Ludwig Oktober 2005, gefunden in der IPF-Veröffentlichkeitsreihe des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld. Einflussfaktoren auf die Compliance oder besser «Adhärenz» werden beschrieben. Die Begriffe Adhärenz, Konkordanz (Partizipative Entscheidungsfindung) und Shared decisions making werden definiert. Am Ende der Arbeit kommt die Rolle der Pflegenden bei der Pharmakotherapie der PatientInnen im spitalexternen Bereich kurz zur Sprache (68 Seiten PDF).

lernundenter: eine differenzierte Betrachtung der Einflussfaktoren auf die Motivation der PatientInnen bei der Pharmakotherapie. Die Arbeit zeigt auf, wie multifaktoriell die Analyse von NonCompliance und auch die Massnahmen zur besseren Adhärenz sind. Interessant ist auch die Suchstrategie der Autorin bei der Literaturrecherche (S. 6 und 7), eine sehr empfehlenswerte Lektüre einerseits zu den verschiedenen Begriffen, andererseits konkret zum Thema «Umgang mit Medikamenten», und mit einem umfangreichen Literaturverzeichnis.

12. National Cancer Institute - A Guide to understanding Informed Consent

Ein Führer zum Verständnis von «Informed Consent». «Informed consent» ist ein dauernder, interaktiver Prozess und nicht eine einmalige Informationsveranstaltung. Der Prozess besteht aus fortlaufender neuer Information und Diskussion. Die Gegenüberstellung von Mythen und Realität zu «Informed Consent» ist klärend. Anschliessend folgen mehrere Ressourcen mit weiteren «Informed Consent»-Dokumenten. Interessant ist die Geschichte, beginnend 1947 mit dem Nürnberger Code, der Deklaration von Helsinki bis heute. Ein wichtiger Teil ist den Erwartungen und konkreten Fragen zu «Informed Consent» gewidmet, den Pflichtinhalten des Dokumentes und anschliessend eine Checkliste.

13. Patientenkompetenz

Referat von Gerd Nagel, 2004 in «Krankenhauspharmazie» 26. Jg, Nr. 4, 2005. Inhalte: Anekdote zu Medikamentensicherheit (die unerwarteten Todesfälle von Kranichen, Flamingos und Wasservögeln im Spitalgarten), Begriffsbestimmung Patientenkompetenz, Geschichte oder «Gab es Patientenkompetenz nicht schon immer?», Patientenkompetenz und Komplementärmedizin, Patientenkompetenz und Ethik.

14. Patientenkompetenz oder: Was müssen Patienten wissen und können

Referat aus der Tagung «Der Patient als Partner im medizinischen Entscheidungsprozess» (Mai 2005). Das Referat beschreibt die Stufen vom «benevolenter Paternalismus» zu «shared decision making» und «informed consent» und die entsprechenden Patientenrollen. Der Autor formuliert vier Ebenen des Patientseins, vier Ebenen der Patientenkompetenz und geht näher auf diese ein. Wie Patientenkompetenz in den vier Ebenen fördern, ist weiteres Thema. Ausserdem: Schulungsbeispiele und Literatur (PDF 898 KB). Eingestreut: Karikaturen von ANNA.

15. Shared decision-making in the medical encounter: what does it mean? (or it takes at least two to tango)

lernundenter: leider ist das Abstract nicht mehr online.

Abstract auf Pubmed. Shared decision-making ist vorgeschlagen als ideales Behandlungsmodell in der ärztlichen Praxis. Der Artikel versucht, mehr konzeptuelle Klarheit und Charakteristiken des Modelles aufzuzeigen.

16. Stiftung Patientenkompetenz

Patientenkompetenz - eine bisher vernachlässigte Dimension im Gesundheitswesen. Definition von Patientenkompetenz. Die Stiftung Patientenkompetenz will dazu beitragen, dass die Eigenkompetenz von Patienten wieder größere Bedeutung innerhalb unseres Gesundheitswesens bekommt. Es gibt weiterführende Links. Inhalte und Hintergrundinformation sind im Aufbau. Die Stiftung Patientenkompetenz unterstützt verschiedene Projekte wie Fortbildungsprogramm für Patientenberater, ein Leitfaden zur Patientenkompetenz.

17. Wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Patientenkompetenz

Definition von Patientenkompetenz, Netzwerk Patientenkompetenz. Gegen Bezahlung gibt es Folien zur Benützung bei Beratungen. Ausserdem: Weiterbildungen, z.T. jedoch sehr spezifisch auf eine Therapie bezogen.

 

«Blunters» und «Monitors»

Blunters und Monitors oder Blunting und Monitoring: diese Begriffe werden in den folgenden Quellen beschrieben.

18. [werner.stangl]s arbeitsblätter - Angst

«In ähnlicher Weise beschreibt Miller (1980) mit den Begriffen «Monitoring» und «Blunting» zwei diametrale Dimensionen der Informationsverarbeitung in Belastungssituationen. Monitoring ist die Tendenz, sich Informationen über die Belastungssituation zu verschaffen und zu nutzen. Blunting bezeichnet die Fähigkeit, sich von gefahrenrelevaten Reizen kognitiv abzulenken. Monitoring ist also ähnlich definiert wie Sensitization, Blunting ähnlich wie Repression. Monitoring und Blunting sind unabhängig von demographischen Merkmalen wie Geschlecht, Rasse, Alter und Bildungsniveau».

19. How to prepare psychologically for back surgery

Langzeitstudien gingen davon aus, dass je ausführlicher ein Patient vor einer Rückenoperation informiert ist, desto besser gestaltet sich die postoperative Phase. Diese Resultate wurden durch das Wissen um «Blunting und Monitoring» widerlegt.

20. Distraction Technique Could Put Blood Donors at Ease

Während einer Studie in einem Blutspendezentrum wurden vor der Blutentnahme Fragebogen verteilt, um den Coping-Stil der Betroffenen zu erfahren und die Information entsprechend anzupassen.

21. Differential Effects of Cancer Rehabilitation Depending on Diagnosis and Patients’ Cognitive Coping Style

Hintergrund von Blunting und Monitoring. Studie mit der Fragestellung, wie weit die MBSS Miller Behavioral Style Scale hilfreich ist, Krebspatienten einzuschätzen, damit sie möglichst von Rehabilitationsmassnahmen profitierten. In dieser Arbeit wird MBSS detaillierter beschrieben (4 Kombinationen). Ausserdem umfassende Literaturangaben mit direkten Links zu Medline.

 

Weitere

22. Die Konzeption des Pflegeprozesses

Seiten des Pflegedienstes des Universitätsspitals Zürich. Die Elemente des Pflegeprozesses sind definiert und beschrieben. Die Elemente des diagnostischen Prozesses aus der Site:

1. Informationssammlung vor der ersten Begegnung mit der Patientin/dem Patienten

2. Anamnese inkl. Beobachtung und Wahrnehmung mit allen Sinnen (Krankenbeobachtung)

3. Bilden erster konkreter Vermutungen bezüglich Pflegediagnosen und Bedürfnisse und gezieltes Fragen im Zusammenhang damit

4. Angenommene Pflegediagnosen überprüfen; vorläufige Diagnosestellung sowie identifizieren potenzieller Diagnosen

5. Feststellen gegenseitiger Abhängigkeiten unter Pflegediagnosen

6. Prioritäten setzen entsprechend der Dringlichkeit der Diagnosen für die Pflege und entsprechend der Bedeutung für die Betroffenen

7. Dieser diagnostische Prozess setzt sich fort bis zum Austritt der Patientin oder des Patienten.

lernundenter: ausgezeichnet und empfehlenswert sind auch die weiteren Seiten aus dem Pflegedienst des Universitätsspitals Zürich mit z.B. dem Anamnesegespräch mit Angehörigen, die Braden-Skala zur Erfassung des Dekubitusrisikos, Schmerzassessment, Pflegediagnosen, Evaluationsinstrumente.

23. Grundsätze der Durchführung einer Beratung

«Wird Beratung von der Pflege in der heutigen Zeit überhaupt bewusst als Aufgabe wahrgenommen oder wird sie an andere Berufsgruppen abdelegiert? Ist die Beratungstätigkeit von Pflegenden ein normaler Bestandteil des Pflegeprozesses, und wird dieser Beratung auch die nötige Beachtung geschenkt, von der Vorbereitung bis zur Reflexion und Dokumentation?»
Der Vortrag möchte dazu beitragen, dass Pflegende angeregt werden, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten bezüglich Patientenberatung bewusster wahrzunehmen und diesen Bereich «ausdrücklicher zu besetzen». Inhalte: Definitionen, Auftragsklärung, Voraussetzungen zur Beratung von Seiten der Beratenden wie des Hilfesuchenden, Prozessschritte. (PDF 38 KB)

lernundenter: ein ansprechendes Grundlagenpapier. Konkrete Beispiele fehlen.

24. Anwendung des Transtheoretischen Modells gesundheitsfördernder Verhaltensänderung auf HIV-protektiven Kondomgebrauch

Aus dem Institut für Medizinische Psychologie der Philipps-Universität Marburg, Dissertation von Ralph Susenbeth, 1999. Das Transtheoretische Modell wird zuerst theoretisch beschrieben und anschliessend detailliert mit dem Thema der Arbeit in Verbindung gebracht.

24.a Motivierung zur Verhaltensänderung - Prozessorientierte Patientenedukation nach dem Transtheoretischen Modell der Verhaltensänderung

Keller S., Kalujza G., Basler H.D., Institut für Medizinische Psychologie Philipps-Universität Marburg (2001) PDF 175 KB, 28 Seiten.

lernundenter: die Arbeit beschreibt die Geschichte des Modelles. Sie erklärt ausführlich (auch schematisch) das Modell mit seinen 5 Arbeitsschritten und arbeitet mit Beispielen. Hilfreich sind die Interventionen bezogen auf die verschiedenen Phasen. Eine Literaturliste ergänzt die Arbeit.

24.b Adherence to Long Term Therapy

Artikel auf ICN International Council of Nurses zu Adhärenz (früher Compliance genannt) von PatientInnen bei langdauernder Krankheit. Er beschreibt Verhalten, an welchen Adhärenz beobachtet werden kann und nennt einige Beispiele von erwiesen schlechter Adhärenz. Faktoren, welche sie verringern, werden genannt. Schulung / Beratung ist ein wichtiger Anteil, um Adhärenz zu verbessern. Dazu braucht der Patient, die Patientin nicht nur Information, sondern Ermutigung und Motivation. Ein multidisziplinärer Ansatz ist nötig: ausser dem Patienten braucht es eine Zusammenarbeit von Pflege, Familie, Spitex, Arzt/Aerztin usw. Es gibt keinen ‹Gold Standard›, um Adhärenz zu messen. Es gibt nur verschiedene Methoden, die annähernd die aktuelle Adhärenz eines Patientenverhaltens beschreiben.

lernundenter: der Artikel stammt aus dem Jahr 2003, ist bezüglich Massnahmen aktuell. Quellenangaben sind vorhanden.

weiter zu WWW-Initiativen fördern Patientenkompetenz - Links

© 2006 lernundenter 2007-11-02 nach oben impressum profil news