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Ein interessanter Ansatz zum Ermitteln von Ressourcen bei Patienten ist «Empowerment» mit dem Fokus auf strukturelle, personale und soziale Ressourcen. Eigenkräfte werden damit deutlicher. 53

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Lernbedürfnisse, Lernstil und Lernbereitschaft ermitteln - Patientenedukationsprozess Schritt 1

Patientenedukationsprozess Schritt 1Lernbedürfnisse, Lernstil und Lernbereitschaft ermitteln ist der erste Schritt im Patientenedukations-Prozess. Er ist vergleichbar mit dem ersten Schritt im Pflegeprozess: «Informationssammlung». Mehr zum Pflegeprozess in 22.

Wir beschreiben mögliche Fragen an den Patienten, die Familie und weiterführende Überlegungen für Beratungspersonen zum Ermitteln von Lernbedürfnissen, Lernstil und Lernbereitschaft.

Ausser den drei «L» sind noch andere Einflussfaktoren auf das Lernen miteinzubeziehen.

Lernbedürfnisse des Patienten und seiner Familie

Lernstil

Lernbereitschaft

Einflussfaktoren auf die Lernbereitschaft

Denken Sie auch an...

 

Es beginnt mit einem Gespräch

Menschen mit chronischen Erkrankungen und deren Angehörige bringen oft viel Kompetenzen und Erfahrungen im Umgang mit ihren Krankheiten mit. Entdecken Sie diese im Gespräch und in der Beobachtung.

 

Lernbedürfnisse des Patienten und seiner Familie

Fragen

Überlegungen für Beratungspersonen

 

Lernstil

Fragen

Wenn der Patient das Internet benützt, stellen Sie differenzierte Fragen, um mehr zur Internetkompetenz zu erfahren (wie häufig, zu welchem Zweck, welche Sites). Tipps für die Umsetzung bei Internet für die Patientenedukation nutzen.

 

Lernbereitschaft

Fragen

Überlegungen für Beratungspersonen

Anschliessend kann ein Gespräch mit dem Beizug der Familie stattfinden, um Lücken zu füllen, Verständnis zu verbessern und die Situation umfassender einschätzen zu können. Wichtig ist abzuklären, ob Familienmitglieder bei der Edukation dabei sein und ob sie einen aktiven Part dabei spielen möchten. Es ist wichtig, die Ressourcen der Familie einzuschätzen.

 

Einflussfaktoren auf die Lernbereitschaft

Einige negative Einflussfaktoren sind Angst, Schmerz, Müdigkeit, Wut, Trauer, sowie prä- oder postoperativ, vor- oder nach therapeutischen oder diagnostischen Eingriffen.

 

Denken Sie auch an

Ein Beispiel: Familienangehörige eines Patienten mit einem Schlaganfall, die noch nie einen Menschen mit dieser Krankheit kannten, haben möglicherweise noch keine Fragen. Möglich ist auch, dass sie noch zu überwältigt sind von Ereignissen und emotional besetzt sind.

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