Pausen bei der Webarbeit
Pausen sind sehr wichtig bei jeder Arbeit und ganz besonders am
Bildschirm. Hier finden Sie einige Tipps und Übungen. Atem-, Dehn-
und Entspannungsübungen lassen sich leicht
kombinieren und brauchen wenig Zeit.
Allgemeine Tipps
- Machen Sie jede Stunde eine Pause.
- Stehen Sie auf, gehen Sie etwas umher.
- Wechseln Sie zu einem Stehpult.
- Wechseln Sie die Stellung häufig.
- Trinken Sie in jeder Pause.
- Ist Ihr PC-Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet? Überprüfen
Sie Ihren Arbeitsplatz.
Etwas für die Augen
Die Bildschirmarbeit ermüdet die Augen.
- Wenden Sie Ihren Blick vom Monitor ab und schauen Sie wenn möglich
nach Draussen und fokussieren Sie ein weit entferntes Objekt.
Ist dies nicht möglich, schließen Sie alternativ Ihre
Augen. Zählen Sie jetzt bis 15. Wiederholen Sie diese Übung
jede halbe Stunde.
- Palmieren: Die Augen mit den Händen bedecken, ohne auf
die Augäpfel zu drücken. Dabei können die Augen
geschlossen sein. Die Dunkelheit und die Wärme ist wohltuend
für die Augen. Nach zwei bis drei Minuten entfernen Sie die
Hände so langsam, dass Sie keine Blendungsgefühle bekommen.
Entspannung
Sitzend:
Lehnen Sie sich auf Ihrem Stuhl zurück, legen Sie Ihren Hinterkopf
in Ihre gefalteten Hände, blicken Sie nach vorne. Die Füsse
liegen bequem auseinander, flach auf dem Boden aufgestellt. Dehnen
Sie sich gleichzeitig etwas. Nehmen Sie die Dehnung Ihres Körpers
wahr und kombinieren Sie die Übung mit einem kräftigen
Gähnen.
Setzen
Sie sich auf die vordere Stuhlkante, stellen Sie die Füsse
bequem auseinander und stützen Sie die Ellbogen auf die Oberschenkel
ab, legen Sie die Hände ineinander und lassen Sie den Brustkorb
entspannt in Richtung der Hände fallen.
Legen
Sie ein Kissen oder eine Decke auf den Tisch. Legen Sie Ihre Stirn
auf Ihre verschränkten Unterarme auf das Kissen. Die Füsse
stehen bequem auseinander flach auf dem Boden.
Nehmen Sie die Dehnung in Ihrem Rücken und den Kontakt zum
Boden wahr.
Ellbogen
auf dem Tisch abstützen, die Backenknochen in den Händen
abstützen und den Blick nach unten richten, dabei die Füsse
bequem auseinander und flach mit gutem Bodenkontakt hinstellen.
Stehend:
Stellen
Sie sich in Schrittstellung an Ihr Pult (ein Bein vorne, das andere
hinten). Stützen Sie Ihre Hände auf dem Tisch ab. Dazu
ist der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt. Wechseln Sie
die Schrittstellung nach einer Minute.
«Luft unter Ihre Flügel»
Stehen Sie auf und nehmen Sie eine gute Stehstellung ein: die Beine
etwas auseinander (Abstand von der Länge eines Fusses zwischen
den Füssen), die Knie nicht durchgestreckt (das «Scharnier»
ist frei geöffnet).
Nehmen Sie den Boden unter Ihren Füssen gut wahr. Die Schultern
sind locker, die Arme abgewinkelt, so dass Platz besteht seitlich
zwischen dem Brustkorb und den Oberarmen, der Platz unter den Achselhöhlen
ist offen. Achten Sie auf eine gute Kopfhaltung, den unsichtbaren
Faden vom Scheitel Ihres Kopfes zur Decke, die Verbindung zur Welt.
Machen Sie nun bewusst 10 tiefe Atemzüge.
Dies ist eine kurze und wirksame Übung, die Sie auch sehr gut
beim Warten auf den Bus machen können.
Dehnen ist ein Muss
- Dehnen und Strecken: Stehen Sie auf und recken und dehnen Sie
sich auf alle Seiten.
- Gähnen ist eine Dehnübung und entspannt den Gesichts-
und Augenbereich. Meist fördert dies etwas die Tränenproduktion
und sorgt damit gleichzeitig für eine Befeuchtung der Binde-
und Hornhaut Ihrer bildschirmgeprüften Augen.
Diese beiden Übungen lassen sich sehr gut gleichzeitig durchführen.
Stehen Sie dazu auf und begeben Sie sich ans offene Fenster.
Eine Übung im Sitzen
Sitzen Sie aufrecht und lassen Sie Ihre Arme locker herabhängen.
Drehen Sie Ihre Handflächen, bis Sie einen leichten Widerstand
spüren. Zählen Sie jetzt bis 5. Wiederholen Sie diese
Übung 3 Mal in jeder Richtung.
Quellen:
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