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Transkulturell lernen - Migration und Gesundheit

migesplus 

migesplus hat das Ziel, MigrantInnen in der Schweiz einen chancengleichen Zugang zu Gesundheitsinformationen zu ermöglichen. Sie sollen in ihrem verantwortungsbewussten, gesundheitsgerechten Verhalten gefördert und in der sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems unterstützt werden. migesplus bietet eine Übersicht der wichtigsten mehrsprachigen Broschüren, Videos und anderen Materialien mit Gesundheitsinformationen an.

migesplus richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich, die mit MigrantInnen arbeiten. Durch den Einbezug des erhältlichen Informationsmaterials sollen deren Kompetenzen gegenüber der Migrationsbevölkerung erweitert und gestärkt werden.

migesplus leistet einen wertvollen Beitrag zur wirksamen Gesundheitsförderung der MigrantInnen in der Schweiz

Themenschwerpunkte sind: Kind und Gesundheit, Frau und Gesundheit, Genuss und Sucht, Liebe und Sexualität, Psyche und Krise, Gesundheit und Prävention, Gesundheit und Versorgung

Beispiel eines Angebotes ist der Gesundheitwegweiser, eine Broschüre zum Download oder zum Bestellen übersetzt auf deutsch, japanisch, arabisch, türkisch, portugiesisch, tamilisch, albanisch, spanisch, englisch, französisch, farsi, russisch, somalisch,serbisch / kroatisch / bosnisch, vietnamesisch, urdu, thai

Der Gesundheitswegweiser soll in der Schweiz lebenden Menschen – insbesondere Migrantinnen und Migranten – helfen, sich im schweizerischen Gesundheitssystem zurecht zu finden. Er gibt Auskunft zur medizinischen Versorgung und erklärt wichtige Gesetze und Regelungen, wie die Kranken- oder Invalidenversicherung. Er erklärt die Spezialisierungen der FachärztInnen und gibt Informationen zu verschiedenen Fragen wie zum Beispiel Dolmetschen, Besuche im Spital, Geburt etc.

Und auch noch: migesplus strebt die Einführung eines Qualitätssiegels für Informationsmaterialien im Bereich Migration und Gesundheit an, ein Newsletter und Links zu Migration. Die ganze Site ist deutsch, französisch und italienisch verfügbar.

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Fernlehrgang Migrantinnen und Migranten im Gesundheitswesen

Centrum für Kommunikation, Information, Bildung bietet in Kooperation mit dem Zentrum für Altersmedizin Klinikum Nürnberg eine Weiterbildung zu interkultureller Kommunikation an. Aus der Ausschreibung:

Zielgruppe: Der Fernlehrgang richtet sich an alle Beschäftigten im Gesundheitswesen, die in ihrem Berufsalltag mit Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund tätig sind.

Lernziele: Der Lehrgang vermittelt Grundlagen zur interkulturellen Kommunikation und bietet Lösungsansätze, um Missverständnisse im Berufsalltag abzubauen. Die Teilnehmenden werden für das ‹Befremdende› im Umgang mit Migrantinnen und Migranten sensibilisiert.

Lernziele, die im Fernlehrgang u.a. verfolgt werden: Lebenssituationen von Migrantinnen und Migranten kennenlernen, die gesellschaftspolitische Relevanz des Themas erfassen, sich mit dem ‹Fremden› und dem ‹Eigenen› im Berufsalltag auseinandersetzen können, multifaktorielle Problemquellen für eine fachgerechte Kommunikation erkennen.

Der Fernlehrgang mit 12 Lehrbriefen und zwei Präsenztagen (Dauer 16 Wochen) hat am 1. August 2007 begonnen. Er findet jedoch nächstes Jahr wieder statt. Das Fachwissen wird in Lernbriefen (verschiedene FachautorInnen) vermittelt. Download Infomappe ‹Migrantinnen und Migranten im Gesundheitswesen› PDF

lernundenter: Die Themen beleuchten Pflegesituationen in verschiedenen Kontexten und unterschiedlichen Pflegeempfängerinnen und -empfängern. Teilweise sind sie auf die Situation in Deutschland bezogen. Wir begrüssen Angebote, in denen sich Pflegende und Berufspersonen im Sozial- und Gesundheitsbereich Kompetenzen in interkultureller Kommunikation aneignen können. Aus der Ausschreibung ist nicht ersichtlich, wie die Kommunikation /Interaktion während des Fernlehrganges gestaltet wird.

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weitere Themen:

transkulturell pflegen und begleiten

Konsequenzen für die Pflegepädagogik

Migration und Gesundheit

Portal für Migration und Gesundheit auf BAG (Bundesamt für Gesundheit) Schweiz mit der Strategie des Bundes, Instrumenten, die Sie bei der migrationsgerechten Ausgestaltung von Projekten unterstützen, Forschungsprojekte, ein Sammelband mit Artikeln zu Forschungen im Bereich Migration und Gesundheit und das Handbuch Diversität und Chancengleichheit (mit DVD). Verschiedene Medien können Sie entweder downloaden, gratis oder gegen Bezahlung bestellen.

Migrant Friendly Hospitals - Spitalnetzwerk für die Migrationsbevölkerung (MFH)

ein gemeinsames Projekt des Bundesamt für Gesundheit (BAG) und von H+. Die Spitäler der Schweiz mit dem Ziel ein Netzwerk von Spitälern, Psychiatrischen Kliniken, Rehabilitationskliniken und Institutionen der Langzeitpflege zu bilden, die sich durch eine besondere Kompetenz bei der Betreuung der Migrationsbevölkerung auszeichnen.

International Center on Nurse Migration

Das internationale Zentrum möchte eine globale Ressource sein für Entwicklung, Forschung und Information zu Migration von Pflegepersonal. ICNM sammelt Daten, veröffentlicht Links und Events, die dazu beitragen, Arbeitsumgebungen für ausländisches Pflegepersonal positiv zu gestalten, Pflege sicher zu machen und Integration zu erleichtern.

Kultur und Gesundheit

Das Wissensportal zum Thema Kultur und Gesundheit. Es wurde im Rahmen des Forschungsprojekts ‹Informations- und Beratungsangebote zur verbesserten Versorgung von Muslimen im deutschen Gesundheitswesen› an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz entwickelt.

lernundenter: Der Schwerpunkt der Site liegt auf Begegnungen mit muslimischen Patientinnen und Patienten und beschränkt sich auf Institutionen in Deutschland. Zielgruppen sind Fachpersonen im Gesundheits- und Sozialbereich. Die Themen sind praxisbezogen und breitgefächert, z.B. Konfliktfelder in der Praxis. Die Seiten Gesundheit, Krankheit und muslimische Patienten tragen viel zum Verständnis von muslimischen Patienten und Patientinnen bei. Empfehlenswert sind ausserdem Fallbeispiele mit konkreten ethischen Fragen, die in Diskussionen im Unterricht aufgenommen werden können und Links e-Health für Muslime.