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Transkulturell lernen - Transkulturelle Pflegepädagogik + Weiterbildung in transkultureller Kompetenz

Cultural and Spiritual Sensitivity: A Learning Module (PDF 507 KB)

‹A Quick Guide to Cultures and Spiritual Traditions› sind zwei Arbeiten in einem PDF von Sue Wintz, BCC and Earl Cooper, BCC (2002 und 2003). Die AutorInnen begründen in der Einführung die Wichtigkeit kultureller und spiritueller Sensitivität bei Pflegefachpersonen.

Das Lernen beginnt mit einer neunseitigen Selbsteinschätzung. Dann folgen die eigentlichen Inhalte: 1. Lerninformationen: Die AutorInnen streuen Beispiele, Geschichten und Tipps ein. Es gibt konkrete Hinweise für Pflegesituationen bei verschiedenen Kulturen. Zwei Seiten sind der Seelsorge gewidmet. Es folgt ein Selbsttest (S. 32) zur bisherigen Lektüre mit Antworten auf einer späteren Seite.

2. ‹Quick Guide for Cultures and Spiritual Traditions› (S. 37). Hier finden Sie Tabellen (27 Religionen) mit Stichworten und kurzen konkreten Informationen zu Ritualen, Umgang mit Gesundheit, Krankheit, Tod, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und religiöse Praktiken. Am Schluss: Materialien für den Unterricht (S. 92) und Printmedien.

lernundenter: eine sehr differenzierte Arbeit. In den Lerninformationen und den Tabellen gibt es zahlreiche Beispiele: subtile Zeichen, die wichtig sind für die Wahrnehmung von Menschen anderer Kulturen. Es zeigt die Bedeutung nonverbaler Kommunikation sehr gut auf. Die Tabellen eignen sich ausgezeichnet für die Berufspraxis (nach Religionen geordnet, übersichtlich, kurz). lernundenter empfiehlt die Arbeit für den Unterricht und eine kultursensible Pflegepraxis. Auch Personen aus anderen sozialen Berufen können von der Auseinandersetzung mit dieser Arbeit (und damit auch mit sich selbst) profitieren.

Tags: Spiritualität, Spiritual Distress, Patientenedukation, transkulturell lernen, transkulturell pflegen, transkulturelle Kompetenz.

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Themenordner Kultur

Das Handbuch ‹Kultur - Migration - Integration› von Christine Gleicher auf der Site ‹hf-pflege› ist eine riesige Sammlung von weiterführenden Informationen im Netzes. Es wurde im 2005 herausgegeben. Die Themen: Ziele für die Entwicklung transkultureller Kompetenzen in den verschiedenen Ausbildungsjahren und Kompetenzfeldern, Kulturbegriffe, Multikulturalität - Interkulturalität - Transkulturalität, Migration - Integration, Transkulturalität in der Pflege, Modell nach Madeleine Leininger, Modell nach Dagmar Domenig, Suchstrategie, ein riesiges thematisch gegliedertes Quellen- und Literaturverzeichnis, Download des MS-Worddokumentes 1,5 MB.

Schlechte Zeiten für eine kultursensible Pflegepädagogik?

Normalisierungsprozesse in Politik, Pädagogik und Pflegepädagogik von Ingrid Kollak (Professorin an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin). Dieser Artikel ist einleitend geprägt vom 9.9.01. Fragestellungen des Vortrages sind: Mit welchem Kulturbegriff haben wir es zu tun? Was können wir aus der Pädagogik lernen? Wie kann die Interkulturalität als Ressource in der Pflege wahrgenommen werden? Wie sollte eine Pflegepädagogik ausgestaltet sein, um interkulturelle Kompetenzen erlernen und lehren können. Die Wichtigkeit von der längeren Verweildauer und grösser werden Anzahl älterer Migranten und Migrantinnen in fremden Kulturkreisen wird betont und der Begriff interkulturelle Kompetenz definiert.

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Das Portal für Szenenforschung

von Szeneforscher Ronald Hitzler (Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie Dortmund) porträtiert aktuell die Szenen antifa, blackmetal, comics, deathmetal, drogen, gothic, graffiti, hardcore, hiphop, junghexen, jan-gaming, punk, rollenspieler, skateboarding, sportklettern, techno und warez. Absicht: «Das Portal betreiben wir, weil das, was bei diesen Forschungsanstrengungen herauskommt, sich natürlich sehr technisch, hochgradig kompliziert und damit in der Regel auch recht eindrucksvoll, um nicht zu sagen: einschüchternd präsentieren lässt. Das ist aber gerade nicht das, worum es uns bei der lebensweltanalytischen Ethnographie vor allem geht. Unsere Darstellungsidee ist vielmehr, das, was Menschen tun, für andere Menschen, die das nicht tun, ein wenig nachvollziehbarer, verständlicher zu machen bzw. Nichtbeteiligten wenigstens ein paar Einblicke und Eindrücke in ihnen mehr oder weniger fremde (kleine) Welten zu vermitteln, welche sich oft in ihrer unmittelbaren existentiellen Nähe auftun können.»

lernundenter: jedes Porträt umschliesst eine Einführung, Geschichte, Facts & Trends, Fokus, Einstellung, Lifestyle, Symbole, Rituale, Events, Treffpunkte, Medien, Strukturen, Relations, Literatur & Links. Übergreifend gibt es Aufsätze zum Download und Links.

Facts und Gedanken zur Jugendgeneration

Zeitschrift Dialog der Lindenhof Schule Bern, Herbst 2004 lässt in einem Interview vier junge Menschen sprechen und thematisiert in weiteren Beiträgen Aspekte zur Jugendgeneration und Junge Erwachsene in der Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann. PDF.

Nachdiplom Transkulturelle Kompetenz

auf der Site des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Auf der Website des SRK finden Sie Niveau / Voraussetzungen und Zielpublikum.

Ziele:

Mit dem Nachdiplomkurs Transkulturelle Kompetenz im Gesundheitbereich erweitern Sie Ihre Kompetenz in der Betreuung, Beratung und Pflege von MigrantInnen. Mit Hilfe von aktuellem Wissen und Reflektionen zu verschiedenen Themen im Bereich Migration sind Sie fähig, die Lebenswelten von MigrantInnen in unterschiedlichsten Situationen zu analysieren und zu erfassen. Darauf aufbauend sind Sie in der Lage, konkrete Strategien und Massnahmen für Ihr Berufsfeld zu entwickeln und umzusetzen.

Der aktuelle NDK (6 Module) hat im Februar 2007 begonnen. Es können einzelne Module gebucht werden. Weiterführende Informationen zum Nachdiplomkurs 2 (NDK 2) Transkulturelle Kompetenz in der Pflege finden Sie auf der Website des Veranstaltungortes Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe WEG, CH 5001 Aarau.

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weitere Themen:

Migration und Gesundheit

transkulturell pflegen und begleiten

Weiterbilden in transkultureller Kompetenz

Managementkompetenz im multikulturellen Gesundheitswesen

ist ein neuer Universitätslehrgang der Donau-Universität Krems in Niederösterreich (circa 80 km von Wien). Er schliesst mit dem Titel Akademischer Experte/Akademische Expertin für Managementkompetenz im multikulturellen Gesundheitswesen ab.

Der Universitätslehrgang ‹Managementkompetenz im multikulturellen Gesundheitswesen› hat zum Ziel, den Studierenden jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die notwendig sind, um in Einrichtungen des Gesundheitswesens themenspezifische Programme zu entwickeln, durchzuführen und in ihrer Wirkung zu evaluieren. Dazu gehören u.a. die Definition relevanter Komponenten interkultureller Kompetenz und die Identifikation des Entwicklungsbedarfs in der eigenen Organisation sowie die Herbeiführung nachhaltiger Problemlösungen.

Zielgruppen sind Führungskräfte wie z.B. Ärztliche DirektorInnen, Pflege- und VerwaltungsdirektorInnen in Krankenanstalten, LeiterInnen von Altenbetreuungseinrichtungen / Pflegeheimen, LeiterInnen extramuraler Dienste und Mitarbeitende von Stabstellen wie z.B. Organisations- und Personalentwicklung oder Qualitätsmanagement, VertreterInnen von Trägerorganisationen, wie z.B. im extramuralen und muralen Bereich

Lehrplan und Ablaufplan - inklusive Angaben der DozentInnen, soweit bekannt - stehen zum Download zur Verfügung. Der Universitätslehrgang mit 60 ETS wird in wöchentlichen Unterrichtsblöcken (Präsenzunterricht, circa alle 2 bis 3 Monate) durchgeführt und schliesst mit der Präsentation der Projektarbeit ab.

Fortbildungsreihe Kultursensible Pflege in der Ausbildung

ist ein aktuell laufendes Gratisangebot mit halbtägigen Seminaren im Sinne von Impulsveranstaltungen des BIG - Bildungszentrum Essen (im Rahmen des mit EU-Mitteln geförderten Equalprojekts ‹TransKom gesund & sozial›).

Ziele: Vermittlung von Grundlagen kultursensibler Pflege, Handlungsmöglichkeiten zur interkulturellen Öffnung von Einrichtungen im Gesundheitswesen kennen lernen, Beispiele für die curriculare Umsetzung von ‹kultursensibler Pflege› kennenlernen.

SBK-Bildungszentrum

in Zürich hat in seinem Angebot zwei Weiterbildungen in transkultureller Pflege: Transkulturelle Pflege in der Psychiatrie (2 Tage) und Transkulturelle Aspekte in der Pflege von Frauen (3 Tage). Das Gesamtprogramm 2008 als PDF 981 KB