News 60 2|2007 - Links Psychiatrie
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Diplomarbeit von Naomi Petcher, Fachhochschul-Absolventin des Hyperwerks Basel
‹s’gälbe Wägeli› möchte die Öffentlichkeit bezüglich der Thematik ‹psychische Krankheiten› auf eine positive Art sensibilisieren. Denn nach wie vor sind psychische Krankheiten ein gesellschaftliches Tabu-Thema.
Die Idee besteht darin, eine Kampagne und/oder ein Produkt zu entwerfen und in der Öffentlichkeit zu verbreiten, als Solidarisierung mit den Kranken. Ziel ist, dass die Menschen «s’gälbe Wägeli« auch in einem positiven Sinne wahrnehmen, oder zumindest dessen Existenz nicht verleugnen. Es soll eine gewisse Selbstverständlichkeit und Akzeptanz für diese Krankheiten vermittelt werden, wie es die Aidshilfe mit den Ansteck-Schleifen erreicht hat.
Produkte sind Pins, T-Shirts, Anhänger und ein Online-Game. Verschiedene Events rund um den gelben Wagen finden für Menschen auf der Strasse, in Institutionen, für Betroffene und Angehörige statt. Zum Weiterlernen gibt es Literatur und Links. Die Dokumentation (PDF) informiert ausführlich und mit vielen farbigen Bildern über Inhalte und Ablauf des ganzen Projektes. Biografische Notiz der Autorin Naomi Petcher (PDF).
lernundenter gratuliert Frau Naomi Petcher zu diesem tollen Konzept, zu dieser aufwändigen und erfolgreichen Umsetzung mit ihrem Team!
‹Neuropsychiatrie, Klinik, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation›, das Organ der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie machte mit Band 16, Nr. 1 und 2/2002 Stigmatisierung zum Thema. Die ganze Nummer steht als PDF zum Download zur Verfügung.
lernundenter: ein ausgezeichnetes und differenziertes 123 Seiten umfassendes Dossier zum Thema Stigmatisierung der Psychiatrie Betroffenen. Wir empfehlen es Berufsfachleuten und Studierenden der Gesundheits- und Sozialberufe sowie auch am Thema Interessierten sehr. Einzelne Artikel sind englisch und deutsch.
von Andrea Mederake, entstand als Projekt im Rahmen einer Diplomarbeit zum Thema ‹Burnout in der sozialen Arbeit›. Die Site informiert über die Begriffsentwicklung, Definition, Erklärungsansätze, Symptome, Tests, Therapie.
lernundenter: die wichtigsten Informationen sind schnell erreichbar (übersichtlich, einfach navigierbar). Literatur (umfassend) und Links sind einerseits in einer speziellen Rubrik und häufig auch direkt bei den Themen zu finden. Ausserdem können Sie sich mit Checklisten selbst testen. Für Pflegefachpersonen ist der Fragebogen (30 Fragen) ‹Staff Burnout Scale of Health Professionals› nach Jones interessant. Prävention wird nicht speziell erwähnt. Die Hilfemöglichkeiten und Therapien sind gleichzeitig auch Prävention. Dazu aus der Site:
Um einem Burnout bereits in seinen Anfängen begegnen zu können oder in den fortgeschrittenen Prozess sinnvoll einzugreifen, ist eine solche individuelle Bestandsaufnahme unerlässlich. Eine derartig Selbstdiagnose setzt sich selbst gegenüber viel Ehrlichkeit voraus. Das zentrale Anliegen besteht darin abzuklären, ob sich persönliche oder institutionelle Voraussetzungen bzw. Eigenschaften als belastend erweisen. Wo ist Burnout einzuordnen? Aus der Site:
Burnout unterlag also bisher keiner Zuordnung in eine medizinische Kategorie. Ganz im Gegenteil. Burnout ist ‹in unserer Kultur (...) noch unendlich davon entfernt, eine ‹legitime› Belastungsstörung zu sein, die auf mehr Anspruch hätte als auf die Empfehlung ‹mach doch mal Ferien!› (Quelle: Rösing, 2003, S.90).
stellt unter ‹Teilnehmerservice Materialien› Downloads in verschiedenen Dateiformen (MS Word, PowerPoint, PDF, Bildmaterial, Excel) zur Verfügung. Zu Pflegediagnosen gibt es ein Schulungsmanuel mit PPT-Präsentationen, Arbeitsblättern, ein Fallbeispiel mit Pflegeplanung, häufige Pflegediagnosen in der psychiatrischen Praxis und ein Referat von Chris Abderhalden als PPT-Präsentation.
Neben Pflegediagnosen gibt es zu anderen Themen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie Materialien zum Download.
lernundenter: wir danken für den Linkvorschlag eines Lesers.
