News 69|12|07 - Links Patientenedukation
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des Centre on Aging der Universität von Victoria.
Self-Management hat häufig unterschiedliche Bedeutungen für unterschiedliche Menschen - und manchmal sogar unterschiedliche Bedeutungen zu verschiedenen Zeiten für die gleichen Menschen.
Das Handout für Delegierte der ‹New Perspectives: International
Conference on Patient Self-Management› beschreibt Hintergründe zum
Begriff und wie er benutzt wurde im Vorfeld der Konferenz. Er wird benutzt
im Kontext Menschen, die mit einer oder mehr chronischen Krankheiten leben
und
betont, was verschiedene Interessengruppen tun können, um Self-Management
zu erleichtern. Der Autor Patrick McGowan, Ph.D. stellt 10 verschiedene Definitionen
von Self-Management vor. Die Gruppe einigt sich auf folgende Definition:
Self-Management bezieht sich auf die Aufgaben, die ein Individuum unternehmen muss, um mit einer oder mehreren chronischen Zuständen (englisch conditions) gut zu leben. Diese Aufgaben beinhalten: Vertrauen gewinnen, um mit Medikamenten umgehen zu können, Umgang mit der Rolle und Emotionen
Die Arbeit enthält die wichtigsten Komponenten und führt in das Konzept ‹Self-Management-Support› von Adams, Greiner und Corrigan ein und nennt alle an Self-Management Edukation Teilnehmenden (Politik, Forschung, Pflege, Medien usw.). Zur Klärung wird Self-Management nochmals unterschieden in Prozess oder Outcome und die Begriffe Patientenedukation und Self-Management Edukation voneinander abgegrenzt (am Beispiel Diabetes). Es folgen sechs Hauptunterschiede zwischen traditioneller Patientenedukation und Self-Management Edukation (übersetzt) und Inhalte des Trainings.
lernundenter: Der Link ist ausführlicher kommentiert in mit Patientenedukation zu Patientenkompetenz - Links Grundlagen 5.a.
Das ZiPP ( im Universitätspital Zürich) hat als Ziel, Fachpersonen im Bereich Patientenschulung und Patientenberatung weiterzubilden und Beratungskompetenzen auf- und auszubauen.
Der Selbstmanagement-Ansatz und die Etablierung von Selbstmanagement und Empowerment sind zentrale Elemente der therapeutischen Patientenschulung. Dieser Ansatz erfordert eine Partnerschaft zwischen PatientIn und Fachperson und kann nur realisiert werden, wenn in der Ausbildung und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal, dem Management von chronischen Erkrankungen und den dazu notwendigen spezifischen Fähigkeiten, wie der therapeutischen Patientenschulung, mehr Aufmerksamkeit und Nachdruck verliehen wird.
ZiPP stellt Literatur, Links und Tipps zur Verfügung. Bei den Tipps zum Beispiel eine Vorlage für eine Zielvereinbarung oder die ‹zehn wichtigsten Tipps für den Aufbau einer Partnerschaft zwischen PatientIn und Fachperson›. Die Site bietet Betroffenen und Angehörigen einen eigenen Bereich mit bereits bestehenden Beratungsangeboten.
lernundenter: Menschen leben heute länger mit chronischen Krankheiten. Spitalaufenthalte werden kürzer. Selbstmanagement wird zentral. Beratung von PatientInnen, Klienten und Konsumenten wird häufiger und ist anspruchsvoll. Fachpersonen benötigen entsprechende Beratungskompetenzen. ZiPP ist ein Ort für die Information, eine Institution, in der geforscht wird und Instrumente zur Beratung zur Verfügung gestellt werden.
