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News 69|12|2007 - Links Psychiatrie

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Bisher fehlte im deutschsprachigen Raum eine spezifisch auf pflegerische Aspekte psychischer Gesundheit und psychiatrische Pflege ausgerichtete wissenschaftliche Zeitung. Dieser Mangel soll mit der neuen ‹Zeitschrift für Pflegewissenschaft und psychische Gesundheit (PpG)› behoben werden. Aus diesem Grunde beschlossen die Herausgeber C. Abderhalden, I. Needham, S. Schoppmann, M. Schulz, ein entsprechendes Angebot zu schaffen.

PpG ist eine frei zugängliche Online-Zeitschrift mit 2 – 4 Ausgaben pro Jahr. Die Kosten der Herausgabe werden durch freiwillige Abobeiträge und Spenden gedeckt werden. Ein Peer-Review-Verfahren und die Begleitung und Evaluation durch einen Beirat sichert die wissenschaftliche Qualität der Beiträge. Die Aufnahme in die Datenbanken MedLine und CINAHL wird nach dem Vorliegen des ersten Jahrgangs beantragt. In der Zeitschrift werden primär pflegewissenschaftliche Studien, Artikel zur Forschungsmethodologie sowie theoretische pflegewissenschaftliche Texte zu psychischer Gesundheit und Krankheit und zur Pflege in der Psychiatrie und darauf bezogene Diskussionsbeiträge veröffentlicht. Wissenschaftliche Artikel werden in Deutsch oder Englisch veröffentlicht, umfassen aber immer ein deutsches und ein englisches Abstract.

Die Zeitschrift ist daneben das Publikationsorgan für Mitteilungen der Schweizer Akademischen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege, des Schweizer Netzwerks Pflegeforschung in der Psychiatrie und des Deutschen Netzwerks Psychiatrische Pflegewissenschaft.

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Seit wir auf den ersten Kongress in Transkultureller Psychiatrie hingewiesen haben, werden wir von Frau Dr. med. univ. Solmaz Golsabahi auf dem Laufenden gehalten. ‹Transkulturelle Psychiatrie› neu und ausgebaut: Ausser Informationen zu den verschiedenen Kongressen imponieren eine eindrückliche Linksammlung zu verschiedenen Themen, Publikationen zu transkultureller Pflege und interkulturelle Bildung in der Pflege, Zeitschriften, Bücher, Filmtitel. Die Autorin ist offen für verschiedenste Quellen. Sie gehen über den Bereich Psychiatrie heraus und berücksichtigen transkulturelles Lernen gesamthaft.

lernundenter: wir empfehlen Berufsfachpersonen im Pflege- und Sozialbereich die Publikationen zu transkultureller Pflege und interkultureller Bildung in der Pflege.
Zwei Beispiele: Migration, Kultur und seelische Gesundheit PDF 1,03MB oder ‹Interkulturelle Bildung in der Pflege PDF 946 KB› (kommentiert in diesem Newsletter bei den Links transkulturell lernen und lehren). Sehr interessant sind auch die lokalen Gesundheitswegweiser von verschiedenen deutschen Städten. Vielleicht gibt es einen für Ihre eigene Stadt?

Stimmen - hören oder weghören? Das Thema soll StimmenhörerInnen, deren Angehörige, im psychosozialen Bereich Tätige und alle Interessierte dazu anregen, sich auszutauschen und die verschiedenen Möglichkeiten im Umgang mit Stimmen oder mit Stimmen hörenden Menschen kennen zu lernen und zu diskutieren. Informationen: Bücher, Journal, Selbsthilfegruppen, Kongresse.