newsletter lernundenter 03/2006 | Ausgabe 50 | ISSN 1660-7090: Seiten
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LINKS PATIENTENEDUKATION - it takes two to tango!
Im
Mai 2006 erhalten Leserinnen und Leser den Newsletter «mit Patientenedukation
zu Patientenkompetenz - it takes two to tango!» Ausserdem gibt es ein
Netzdossier zur vertieften Auseinandersetzung: mit
Patientenedukation zu Patientenkompetenz
Sie können
sich einlesen auf das Thema mit folgenden Links:
«Putting
Patient Teaching into Practice», ein Lernprogramm zu Patientenedukation
in 9 Kapiteln (englisch)
- Patienten-
und Familienedukation in der Pflege (deutsch)
- Blunting und Monitoring - ein Copingstil: eine Definition
- der Pflegeprozess: nicht neu, jedoch ideal für die Vorbereitung
auf den Patientenedukationsprozess
- Putting
Patient Teaching into Practice
von Maureen Habel, MA, RN, Kalifornien auf NurseWeek,
ein Online-Lernprogramm in 9 Kapiteln. Jedes Kapitel beinhaltet Zielsetzungen
und Literaturangaben. Die Kapitel: Der wachsende Bedarf für Patientenedukation
- Theoretische Basis von Patientenedukation (Lehr- und Lerntheorien,
der Kultur des Patienten angepasste Edukation), der Prozess der Patientenedukation
- Die Familie und Patientenedukation - dem Alter angepasste Patientenedukation
- Adhärenz in Patientenedukation - Patienten mit Leseschwäche
unterstützen.
lernundenter: ein ausgezeichnetes differenziertes Lernprogramm. Leider wurden
in der neuen Version die Links zu den einzelnen Kapiteln entfernt, so dass nur
noch im Kurs vor- oder zurückgeblättert werden kann. Ebenfalls fehlen
die bisherigen «Professional Development Questions» mit offenen Textfeldern
für die persönliche Reflexion und eine Lernkontrolle nach Abschluss
eines Kapitels. Der ganze Kurs kann ausgedruckt und mit einem Test (gegen Bezahlung)
abgeschlossen werden.
- Patienten-
und Familienedukation in der Pflege
Vortrag von Angelika Zegelin-Abt, M.A., Institut für Pflegewissenschaft,
Universität Witten-Herdecke 2002. Inhalte: Begriffsklärungen zu Patient
und Patienten-Edukation. Aus dem Vortrag: «Patienten-Edukation wird trotz
des kritischen Begriffes «Patient» übernommen, weil diese Bezeichnung
international gebräuchlich und in pflegewissenschaftlicher Literatur ein
etablierter Begriff ist». Die Arbeit umreisst den bisherigen Stellenwert
von Patientenedukation in der Pflege (Thema in Aus- und Weiterbildung,
Bewusstsein für nötige zusätzliche Kompetenzen), beschreibt
die Komplexität der Patientenedukation und Beispiele für Aktivitäten.
Das PDF enthält weiterführende Literatur.
lernundenter: Die Autorin Angelika Zegelin-Abt oder Abt-Zegelin A. ist eine
wichtige Quelle zum Thema. Googeln Sie zu der Autorin!
- [werner.stangl]s
arbeitsblätter - Angst
«In ähnlicher Weise beschreibt Miller (1980) mit den Begriffen «Monitoring» und «Blunting» zwei
diametrale Dimensionen der Informationsverarbeitung in Belastungssituationen.
Monitoring ist die Tendenz, sich Informationen über die Belastungssituation
zu verschaffen und zu nutzen. Blunting bezeichnet die Fähigkeit, sich von
gefahrenrelevaten Reizen kognitiv abzulenken. Monitoring ist also ähnlich
definiert wie Sensitization, Blunting ähnlich wie Repression. Monitoring
und Blunting sind unabhängig von demograhischen Merkmalen wie Geschlecht,
Rasse, Alter und Bildungsniveau».
- Die
Konzeption des Pflegeprozesses
Seiten des Pflegedienstes des Universitätsspitals Zürich. Die Elemente
des Pflegeprozesses sind definiert und beschrieben. Die Elemente des diagnostischen
Prozesses aus der Site:
1. Informationssammlung vor der ersten Begegnung mit der Patientin/dem Patienten
2. Anamnese inkl. Beobachtung und Wahrnehmung mit allen Sinnen (Krankenbeobachtung)
3. Bilden erster konkreter Vermutungen bezüglich Pflegediagnosen und Bedürfnisse
und gezieltes Fragen im Zusammenhang damit
4. Angenommene Pflegediagnosen überprüfen; vorläufige Diagnosestellung
sowie identifizieren potenzieller Diagnosen
5. Feststellen gegenseitiger Abhängigkeiten unter Pflegediagnosen
6. Prioritäten setzen entsprechend der Dringlichkeit der Diagnosen für
die Pflege und entsprechend der Bedeutung für die Betroffenen
7. Dieser diagnostische Prozess setzt sich fort bis zum Austritt der Patientin
oder des Patienten.
lernundenter: ausgezeichnet und empfehlenswert sind auch weitere Seiten aus
dem Pflegedienst des Universitätsspitals Zürich mit z.B. dem Anamnesegespräch
mit Angehörigen, die Braden-Skala zur Erfassung des Dekubitusrisikos,
Schmerzassessment, Pflegediagnosen, Evaluationsinstrumente.
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