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Links Pflege - Intensiv- und Anästhesiepflege

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aus Schweiz. Med. Forum 2007/7. Im Rahmen einer HELP-Kampagne der Schweizerischen Herzstiftung hat Swiss Resuscitation Council (SRC) Ärztinnen und Ärzten für die Schulung breiter Bevölkerungskreise die aktuell geltenden Richtlinien für Basic Life Support (BLS) und die Anwendung der automatischen externen Defibrillation (AED) zur Verfügung gestellt. Abbildungen zeigen die ‹Überlebenskette› und ‹BLS und AED für Professionals›.

Diese Überlebenskette reisst beim schwächsten Glied. In der Schweiz sind dies die Kettenglieder frühzeitige Herz-Lungen-Wiederbelebung und frühzeitige Defibrillation durch Ersthelfer, d.h. fehlende, zu spät begonnene oder zu wenig effiziente Reanimationsmassnahmen durch Ersthelfer sowie die zu späte Verfügbarkeit von Defibrillatoren. Es wird geschätzt, dass dank einer gut funktionierenden Überlebenskette in der Schweiz zwei- bis viermal mehr Menschen als heute gerettet werden könnten.

Ersthelfer und didaktisch geschulte AusbildnerInnen (mit idealerweise eigener praktischer Reanimationserfahrung) spielen wichtige Rollen.

Ziele des Swiss Resuscitation Council sind, Grundlagen für die Verbreitung qualitativ guter kardiopulmonaler Reanimation (CPR) in der Schweiz bereitzustellen und die Vereinheitlichung der CPR-Ausbildung. Swiss Resuscitation Council hat wegen der didaktisch hervorragenden Ausbildungsunterlagen das Konzept der American Heart Association (AHA) übernommen und ist wegen der guten Erfahrungen dabei geblieben.

Eckpfeiler der Richtlinien sind:

die möglichst ununterbrochene Thoraxkompression sowie die Änderung des Verhältnisses Thoraxkompression/Ventilation auf neu 30:2. Damit möglichst lüückenlos Herzdruckmassage verabreicht werden kann, wird nur noch einmal pro Zyklus defibrilliert. Ist eine Beatmung nicht zumutbar, können sich die Ersthelfer allein auf Thoraxkompressionen beschränken. Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass sich so mehr Ersthelfer dazu entschliessen können, die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe mit Reanimationsmassnahmen zu überbrücken.

Mehr lernen mit audiovisuellen Medien (englisch): 2005 American Heart Association Guidelines for Cardiopulmonary Resuscitation and Emergency Cardiovascular Care und Update 2008 des Handbook of Emergency Cardiovascular Care der American Heart Association (zu bestellen gegen Bezahlung). Via Careum Explorer Informationen zu Notfall, Rettung und Reanimation.

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Der Autor Stefan Köberich, Pflegeexperte am Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau für die Bereiche Kardiologie/Angiologie, Pneumologie und Herz- und Gefäßchirurgie befasst sich intensiv mit dem Thema: Sollen Angehörige dabei sein, wenn ein ihnen nahestehender Mensch wiederbelebt wird? Herr Köberich stellt auf seiner Website seine Recherchen, Links und seine Vorträge zur Verfügung.

Die American Heart Association (AHA) und die European Resuscitation Council (ERC) haben in ihren Leitlinien zur kardiopulmonalen Reanimation (CPR) aus dem Jahr 2000 und 2005 die Empfehlung ausgesprochen, die Anwesenheit von Angehörigen während der CPR in Betracht zu ziehen. Dieses Konzept hat in Deutschland bislang wenig Rezeption gefunden.

lernundenter: Das Thema wird deutlich in seinem Referat Anwesenheit von Angehörigen während der kardiopulmonalen Reanimation (PDF 2,42 MB). Er betrachtet die Fragestellung aus der Sicht von PatientInnen, Angehörigen und Pflegenden. Er stellt Positionspapiere vor und macht Vorschläge zur Implementierung. Am Kongress empfiehlt er der Schweizerischen Interessengemeinschaft Notfallpflege, das Thema anzugehen. via Zeitschrift Krankenpflege 5/2008: ‹Von Atemnot bis zu den Zeugen Jehovas›. Mehr dazu im Artikel des Autors Anwesenheit von Angehörigen während einer kardiopulmonalen Reanimation auf zwai, erschienen in ‹intensiv›, Fachzeitschrift für Intensivpflege und Anästhesie, Georg Thieme Verlag (intensiv 2005; 13: 215-220). * CPR = Cardiopulmonale Reanimation

ED = Emergency Department = Intensivstation. Blog von Jan Miller, Pflegefachperson mit 20-jähriger Erfahrung aus Canberra, Australia. Aus ‹about›:

impactednurse.com is dedicated to those very special people who work in the world of emergency medicine.

Anderswo gelesen:

impactednurse.com is a site dedicated to the human side of emergency department nurses and provides a catalyst for discussion of topical issues affecting us all.

Seine Absichten (übersetzt): ‹ein Mix aus Reflexionen, Tutorials und Artikel. Sie sollen bilden, Introspektion anregen, informieren und amüsieren. Sie werden offeriert in der Hoffnung, Pflegefachpersonen zu inspirieren, über ihre Praxis nachzudenken, letzte Forschungsresultate und Praxisrichtlinien zu entdecken, um ihr Wissen zu vertiefen und ihre Pflegequalität zu verbessern›. Empfehlenswert sind Reflexionen reflective practice, Fachinformationen the nurses desk und nicht zu vergessen für Intensivstationen Humor, um Abstand zunehmen: the the funny bone. Auch der Autor nimmt sich selbst nicht zu ernst. Ausserdem ist dieses Blog formal gut gemacht (Teasers und weiterführende Information nach Bedarf, Bildmaterial. Dort gefunden: Free hugs (Film auf youtube).

Site der Intensivpflege von Grossbritannien mit Publikationen, Guidelines, einem Forum und einer internationalen Linksammlung.

viersprachig, eine der besten Adressen für den Bereich Anästhesiepflege, Anästhesie, Rettungsdienst, Aufwachraum, Schmerz und Operation, Linksammlungen.

Auf den ersten Blick ein Blog ausschliesslich für Weiterbildungsteilnehmende oder für die Aquirierung von Interessierten. Unter Theorie gibt es Interessantes zu Anästhesie, Pharmakologie, Abschlussarbeiten und wichtige Bildungslinks.

eine ausführliche praxisorientierte Darstellung des Themas Kardiopulmonale Reanimation nach den neuen ERC Leitlinien, mit über 100 bebilderten Darstellungen praxisrelevanter Tätigkeiten. Für Pflegekräfte, Ärzte, Rettungsdienstmitarbeitern sowie Praxisassistentinnen.

lernundenter: eine fachlich sehr interessante, notwendige und umfangreiche Seite von drei Fachkrankenpflegern Intensiv und Anästhesie und Ausbildnern in ihrem Fachgebiet. Die Bilder machen das Thema sehr ansprechend und abwechslungsreich. Analoge wie surfende LernerInnen kommen auf ihre Rechnung.

Hanno Endres und Holger Beuse, zwei Pfleger mit einer Site zu Anästhesie, Intensivpflege, ein Online-Journal mit Edutainment-Faktor. zwai.net ist das offizielle Online-Organ der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktiondienste (DGF-online). Für die Pflegefachzeitschrift intensiv produzieren sie u.a. die ständige Rubrik ‹intensiv-online›, in der für die Pflege interessante Internetseiten vorgestellt bzw. rezensiert werden

lernundenter: zwai.net ist sehr aktuell und eine Fundgrube für Links und ausführliche Artikel. Facharbeiten, Praxisberichte und Fallbeispiele können auf zwai veröffentlicht werden: zu Call for Papers. zwai.net hat ein aktives Forum, in welchem zu den Beiträgen diskutiert und Links empfohlen werden. Aus der Site:

zwai hilft, mit aktuellen Meldungen, interessanten Fachartikeln und praxisnahen Informationen den Überblick auf der Intensivstation und in der Narkoseabteilung zu behalten. Im Forum lassen sich drängende Fragen beantworten und Meinungen unter KollegenInnen austauschen. Linklisten ebnen den Weg zu relevanten Seiten rund um unser Fachgebiet. Literatur-Tipps helfen, das Bücherregal nicht nur voll, sondern auch sinnvoll bestückt zu bekommen. Und soll zu allem Überfluss auch Spass machen.